Mikl-Leitner: Maßnahmen zur Unterstützung der NÖ Arbeitnehmer

Niederösterreich hat bereits frühzeitig auf Konjunktureinbruch reagiert

St. Pölten (NÖI) - "Wir haben uns in Niederösterreich bereits seit Monaten auf den drohenden Konjunktureinbruch eingestellt und deshalb beschäftigungspolitische Maßnahmen gesetzt, um Menschen zu unterstützen am Arbeitsmarkt Schritt zu halten bzw. wieder Fuß zu fassen", erklärt die für den Arbeitsmarkt zuständige VP-Landesrätin Mag. Johanna Mikl-Leitner anlässlich aktueller Arbeitsmarktdaten. Denn erstmals seit mehr als 30 Monaten muss nun auch Niederösterreich im Dezember 2008 einen Anstieg an Arbeitslosigkeit verzeichnen. So liegt Niederösterreich mit einem Plus von 4,7 Prozent im Dezember deutlich unter dem Bundesschnitt von 8,2 Prozent. Denn sieben andere Bundesländer haben bereits seit Monaten mit einem Anstieg an Arbeitslosigkeit zu kämpfen.

Niederösterreich hat aufgrund der abkühlenden Konjunktur und schwierigen Wirtschaftlage bereits frühzeitig Maßnahmen gesetzt, um die Arbeitslosigkeit einzudämmen und um die Wirtschaft zu stärken. Nach einem unfassenden Wirtschaftsgespräch mit den Unternehmerinnen und Unternehmern hat Niederösterreich ein umfangreiches Konjunkturpaket in der Höhe von 350 Millionen Euro geschnürt. Dieses NÖ Konjunkturpaket ist ein wesentlicher Schritt zur Stärkung der kleineren und mittelständischen Betriebe.

Aufbauend auf dem Unternehmergespräch und dem Konjunkturpaket gab es nun bereits ein erstes NÖ Arbeitnehmergespräch, um die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer optimal am Arbeitsmarkt zu unterstützen.

Jetzt geht es darum, nicht in eine Depression zu verfallen, sondern einen klugen Kopf zu bewahren und richtige Schritte und Maßnahmen zu setzen. Maßnahmen wie arbeitsmarktpolitische Beschäftigungsinitiativen insbesondere für Jugendliche, Frauen und ältere Arbeitnehmer sowie die Verbesserung der NÖ Bildungsförderung, die auch bereits beschlossen wurde. Mit der Verbesserung der NÖ Bildungsförderung bekommen ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer 100 Prozent der Kurskosten bis maximal 2.640 Euro bezahlt. Darüber hinaus fällt die Einschränkung auf berufsspezifische Weiterbildung weg, damit auch ein Umstieg in einen anderen Beruf möglich ist, erklärt Mikl-Leitner.

Mikl-Leitner will jetzt die Phase des Konjunktureinbruchs für eine Qualifizierungsoffensive nutzen, um auf der einen Seite die Arbeitnehmer im Berufsleben zu unterstützen und auf der anderen Seite wieder fit für den Arbeitsalltag zu machen.

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