Pensionsdebatte - SP-Ekkamp: Stadt Wien betreibt umsichtige und verantwortungsvolle Personalpolitik

Großes Augenmerk auch im Bereich gesundheitliche Prävention - Kritik von VP-Ulm zurückgewiesen

Wien (SPW-K) - "Die Stadt Wien betreibt eine umsichtige Personalpolitik und ist sich ihrer Verantwortung als Arbeitgeberin bewusst. Das bedeutet u.a., dass die Personalabteilung des Magistrats im Bereich der gesundheitlichen Prävention der MitarbeiterInnen sehr aktiv tätig ist. Die Kritik von Gemeinderat Ulm an der Personalpolitik der Stadt im Zusammenhang mit Pensionierungen hält jedenfalls einer sachlichen Prüfung nicht stand", stellte Freitag SP-Gemeinderat Franz Ekkamp in einer Replik im Pressedienst der SPÖ Wien zu den Aussagen des VP-Politikers fest.

Was Ulm betreibe, sei nichts anderes als eine - übrigens besonders durchsichtige - Miesmache auf dem Rücken der MitarbeiterInnen der Stadtverwaltung, meinte Ekkamp weiter. Ulm solle nicht vergessen, so der Ratschlag des SP-Gemeinderats, dass auch er in seiner Funktion als Gemeinderatsmandatar Arbeitgeberverantwortung mit zu tragen habe. Ekkamp informierte zudem, dass Beschäftigte, die aus gesundheitlichen Gründen in Pension gingen, wieder reaktiviert werden könnten. "Dies passiert auch", so Ekkamp. Außerdem gäbe es einen weisungsfreien, unabhängigen Bedienstetenschutzbeauftragten.

Nicht zuletzt wies Ekkamp darauf hin, dass die Stadt Wien mit ihren 70.000 Beschäftigten die größte Arbeitgeberin in Österreich wäre. Viele der von MitarbeiterInnen der Stadt ausgeübten Berufe, wie u.a. die in gesundheitlicher Hinsicht besondern beanspruchten Berufsfeuerwehrmänner, Müllaufleger oder U-Bahn-, Tram- und BuslenkerInnen, gäbe es in der Regel in den anderen Bundesländern als Landesbedienstete gar nicht. "Wie üblich ist also auch der jüngste Rundumschlag und Bundesländervergleich von Ulm eine Verzerrung der tatsächlichen Gesamtsituation und deshalb unglaubwürdig", schloss Ekkamp. (Schluss)

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