Grüne Wien/Ellensohn: Tochterfirmen von Wiener Wohnen müssen schärfer kontrolliert werden

"Wer in der SPÖ Freunde hat, dem geht es gut in der Stadt"

Wien (OTS) - Überteuerte Gartenarbeiten im Gemeindebau, Schneeräumung ohne Gewerbeschein und Freunderlwirtschaft, die mal dem eigenen Schwager, mal einer SP-Gemeinderätin nützt. "Die Vorwürfe, die in der Jänner-Ausgabe des "DATUM"gegen Herbert Jansky, Geschäftsführer von zwei Wiener Wohnen-Tochterfirmen erhoben werden, sind massiv und wären wohl ein oder besser mehrere Rücktrittsgründe, kommentiert David Ellensohn, Stadtrat der Grünen Wien, die gründliche DATUM-Recherche. "Das Kontrollamt hat den Wiener Wohnen-Tochterfirmen Hausbetreuung und Außenbetreuung bereits ein sehr schlechtes Zeugnis ausgestellt, alle Oppositionsparteien haben personelle Lösungen erwartet und was macht die Wiener SPÖ? Die Stadthäuptlinge installieren ganz einfach eine zweite Geschäftsführerin und verdoppeln damit die Personalkosten an der Spitze.

"Ich hoffe, dass die zusätzlichen Kritikpunkte keine weitere Vergrößerung der Geschäftsführung nach sich zieht, sondern dass vor allem jene Missstände, die den Mieterinnen und Mietern im Gemeindebau viel Geld kosten, umgehend beseitigt werden", fordert Ellensohn. "Immerhin ist es engagierten MieterInnen im Schöpfwerk in Wien-Meidling gelungen, die Wiener Wohnen-Sperrmüllkosten auf ein Drittel zu senken. Das zeigt, dass es sich auszahlt, sich von Wiener Wohnen nicht alles diktieren zu lassen", zeigt sich Ellensohn optimistisch.

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