WKNÖ senkt Kammerumlage:

Entlastung für Betriebe zur rechten Zeit!

St. Pölten (OTS) - Besonders für die großen und exportorientierten Unternehmen kommt die im Sommer geplante und jetzt von der Wirtschaftskammer Niederösterreich (WKNÖ) beschlossene Senkung der sogenannten Kammerumlage 2 (KU2) jetzt zur rechten Zeit. Eine Million Euro kostet die WKNÖ die Senkung der jeweils von der gezahlten betrieblichen Lohnsumme abhängigen KU2 um einen Prozentpunkt des Hebesatzes.

"In diesen für so viele unserer Mitgliedsbetriebe äußerst schwierigen Zeiten wollen wir damit als Wirtschaftskammer Niederösterreich einen Beitrag zur Kostensenkung leisten", meint der blau-gelbe Industriespartenobmann Dieter Lutz. Wobei sich die Betriebe nach diesem ersten mit 1. 1. 2009 gemachten Schritt noch über einen ein zweiten freuen dürfen, der mit 1. 1. 2010 folgen soll.

Unterstützung erhalten die blau-gelben Betriebe von der WKNÖ aber auch noch in anderer Hinsicht: "Wir dürfen nicht verabsäumen, uns jetzt schon auf die Zeit vorzubereiten, wenn es wieder aufwärts geht", weist Niederösterreichs Wirtschaftskammerpräsidentin Sonja Zwazl auf die jüngste Entscheidung hin, die WIFI-Kursgebühren nicht zu erhöhen. 400.000 Euro Entfall an Kurseinnahmen koste die WKNÖ "diese antizyklische Investition in den wohl wichtigsten Produktionsfaktor Bildung".

Ebenso will die Sparte Industrie in der jetzigen wirtschaftlich schwierigen Situation ihren Beitrag zur Unterstützung der Mitgliedsfirmen leisten. "Angesichts der jüngsten WIFO-Prognose, wonach es österreichweit zu einem Einbruch der Sachgüterproduktion kommen soll, wird bei unserer Arbeit die Information über die Nutzung der Konjunkturpakete auf Bundes- und Landesebene an oberster Stelle stehen!", stellt Spartenobmann Lutz ein neues WKNÖ-Service vor. Jenen Firmen, welche die Krise besonders zu spüren bekommen, wie etwa Zulieferer in der Automobil- und in der Maschinenindustrie, wird die Sparte ein maßgeschneidertes Beratungsservice über arbeitsrechtliche Möglichkeiten, wie z. B. Kurzarbeit, anbieten. Ebenso wird der Ruf der Industrie nach längeren Durchrechnungszeiträumen bei der Arbeitszeit immer unüberhörbarer.

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