- 10.12.2008, 13:34:40
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FEEI begrüßt EU-Beschluss über das Auslaufen der Glühbirnen
Für Konsumenten ist sicher gestellt, dass es für alle Lampentypen rechtzeitig energieeffiziente Alternativen gibt
Wien (OTS) - Der Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie
(FEEI) begrüßt den am 8. Dezember 2008 getroffenen EU-Beschluss über
das schrittweise Verbot von Glühbirnen und freut sich darüber, dass
in Zukunft energieeffizientere Lampen zum Einsatz kommen. Mit dem
umfassenden Angebot an energieeffizienten Alternativen leistet die
Lampenindustrie einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz und trägt zur
europaweiten Einsparung von 23 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr bei.
Die Lampenindustrie hat in den vergangenen Jahren mit Hochdruck an
der Weiterentwicklung von energieeffizienten Lampen gearbeitet und
zahlreiche attraktive alternative Lampen entwickelt. Alle
Alternativen, die bereits heute am Markt verfügbar sind, sind
wesentlich energieeffizienter und haben eine deutlich längere
Lebensdauer als die inzwischen weit über 100 Jahre alte
Glühlampentechnologie.
Schritt für Schritt bis 2012
Glühbirnen werden, gestaffelt nach Wattagen, schrittweise
auslaufen. Ab September 2009 dürfen Glühbirnen mit mehr als 100 Watt
nicht mehr produziert und nicht mehr erstmalig in Verkehr gebracht
werden. 2010 folgt das Glühbirnenverbot für über 75 Watt, 2011 werden
über 60 Watt-Glühbirnen ausscheiden und ab 2012 dürfen auch alle
anderen Glühbirnen nicht mehr produziert und nicht mehr in Verkehr
gebracht werden.
Eine besondere Regelung gibt es für ineffiziente Halogenlampen.
Das sind Halogenlampen, die in die Energieeffizienzklasse C oder
schlechter eingestuft werden. Sie werden erst ab September 2016
verboten, damit die Industrie genügend Zeit hat, den Konsumenten auch
für diese Lampentype eine entsprechende energieeffiziente Alternative
zur Verfügung zu stellen. Halogenlampen, die in die
Energieeffizienzklassen B und höher eingestuft werden, bleiben auch
nach 2016 im Einsatz.
Ersatztechnologien sind schon jetzt verfügbar
Verunsicherte Verbraucher befürchten, dass bestimmte Anwendungen
zukünftig nicht mehr möglich sind. Diese Angst ist in jedem Fall
unbegründet. Die Beleuchtungsqualität und der Einsatz von
verschiedensten Beleuchtungskörpern sind durch das breite Angebot
alternativer Lampentypen auf jeden Fall sichergestellt. Schon heute
steht vor allem ein sehr breites Angebot an Energiesparlampen,
Halogenlampen und Lampen mit LED-Technologie zur Verfügung. Aktuell
wird in den Bereich LED-Technologie viel Entwicklungsarbeit
investiert, denn im Fokus der Lampenindustrie steht die ständige
Weiterentwicklung von energieeffizienten und qualitativ guten
Lichtquellen.
Energiesparlampen sparen Strom, CO2 und Geld
Während eine herkömmliche Glühbirne nur 5% der verbrauchten
Elektroenergie in Licht umsetzt und die restlichen 95% als Wärme
verpuffen, benötigt eine Energiesparlampe bis zu 80% weniger Strom,
um die selbe Lichtausbeute zu erzielen und hat einen deutlich
geringeren Wärmeausstoß. Die Umstellung von Standardlampen auf
Energiesparlampen bringt deshalb ein großes Potenzial mit sich, wenn
es um die Verminderung des CO2 Ausstoßes geht. Jede eingesparte
Kilowattstunde reduziert die CO2-Emission um etwa ein halbes
Kilogramm. Gleichzeitig können Konsumenten ihre Stromrechnung
jährlich um bis zu 12 Euro pro Lampe senken. Pro Haushalt kommt bei
geschätzten 15 Energiesparlampen eine finanzielle Ersparnis von
durchschnittlich 100 Euro pro Jahr zusammen.
Die neuen Generationen der Energiesparlampen sind formschön und
lichtstark, in unterschiedlichen Designs verfügbar, sie passen in die
gebräuchlichen Gewinde und geben warm-gelbes oder klar-weißes Licht.
Inzwischen gibt es auch dimmbare Modelle. Energiesparlampen
überzeugen durch ihre lange Lebensdauer: zwischen 6000 und 15000
Stunden. Für Lichtpunkte, für die die Energiesparlampe nicht ideal
geeignet ist (z.B. Kristallluster), bieten sich energiesparende
Lösungen wie Halogenlampen mit infrarotreflektierenden Schichten und
zunehmend LED an. Parallel zum Ausphasen der Glühlampen aus dem Markt
werden weitere neue Energiesparlampen, Halogenlampen und LED-Lampen
entwickelt und für die unterschiedlichsten Anwendungen künftig
angeboten werden.
Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie
Der Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie (FEEI)
vertritt in Österreich die Interessen von rund 300 Unternehmen mit
knapp 63.000 Beschäftigten und einem Produktionswert von mehr als 12
Milliarden Euro (Stand 2007). Gemeinsam mit seinen Netzwerkpartnern -
dazu gehören u.a. die Fachhochschule Technikum Wien, das Forum
Mobilkommunikation (FMK), ICT Austria, das UFH, das Umweltforum
Starterbatterien (UFS), der Verband Alternativer
Telekom-Netzbetreiber (VAT) und der Verband der Bahnindustrie
(bahnindustrie.at) - ist es das oberstes Ziel des FEEI, die Position
der österreichischen Elektro- und Elektronikindustrie im weltweit
geführten Standortwettbewerb zu stärken.
Rückfragehinweis:
FEEI - Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie Dr. Manfred Müllner Mariahilfer Straße 37-39, 1060 Wien Tel: +43 1 588 39 20 Fax: +43 1 586 69 71 mailto:[email protected] www.feei.at
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