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OTS0279   26. Sept. 2008, 15:15

LIF-Schmidt: Eine Stimme für die Liberalen ist eine Stimme für mehr Menschenrechte

Liberale Spitzenkandidatin: "Grüne sind von Besitzstandswahrung angesteckt"


Mit "Enttäuschung und Bedauern" reagierte die
Spitzenkandidatin des Liberalen Forums, Heide Schmidt, auf die
Aussage Van der Bellens von der angeblich verlorenen Stimme. "Statt
froh zu sein, dass es eine zweite Partei im Parlament gibt, die sich
für Grund- und Menschenrechte einsetzt, möchte er lieber allein mit
dem Anliegen bleiben, weil ihm ein Mandat mehr für die Grünen
wichtiger ist, als sieben Mandate liberaler Unterstützung", sagte
Schmidt.

Van der Bellen wisse genau, dass nach dem Abgang der Liberalen im
Jahr 1999 die Position der Grund- und Menschenrechte massiv
geschwächt war. Es müsste im strategischen Interesse der Günen sein,
dass Liberale erfolgreich sind, betonte Schmidt, zumal sie auch die
einzige Chance für eine Regierungsbeteiligung der Grünen darstellen.

Dass eine Zweierkoalition nicht drinnen ist, sei evident. Nur eine
Dreierkoalition wäre eine Chance auf grüne Regierungsbeteiligung.
"Offenbar sind die Grünen von der Besitzstandswahrung angesteckt und
verbauen sich selbst den Zukunftsblick", schloss Schmidt.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0279 2008-09-26 15:15 261515 Sep 08 LIF0002 0185



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