• 25.06.2008, 12:49:58
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www.sos-musikland.at

Initiative österreichischer Musikschaffender und Musikproduzenten für mehr Radio-Airplay setzt ORF unter Zugzwang Wien (OTS) - Die Diskussion zum Thema "Musik aus Österreich im österreichischen Radio. Quote ja oder nein?" - die sich rund um eine parlamentarische Enquete Anfang Juni und einen politischen Vorstoss der EU-Abgeordneten Karin Resetarits entsponnen hat - weitet sich aus. Der ORF in Person von Hörfunk-Direktor Dr. Willy Mitsche hat eine Gesprächsrunde zum Thema angeboten, die am Freitag, 27.06., stattfindet. Im Vorfeld haben sich Musikschaffende, Produzenten, Manager und Interessenvertreter zusammengefunden, um die Forderungen nach einer verstärkten Berücksichtigung heimischer Musik in den öffentlich-rechtlichen Sendern des Landes zu präzisieren und öffentlich zu untermauern. Die Plattform www.sos-musikland.at ist seit wenigen Tagen online - und kann in der kurzen Zeit bereits über 3000 Unterschriften vorweisen. Die Initiative wird von einer breiten Vereinigung relevanter Organisationen und Interessenverbände unterstützt: Musiker-Komponisten-AutorenGilde + ÖMR - Österreichischer Musikrat + KulturGewerkschaft - KMSfB, Sektion Musik + IFPI - Verband der Österreichischen Musikwirtschaft + VTMÖ - Verband unabhängiger Tonträgerunternehmen, Musikverlage und Musikproduzenten Österreich + FAF Wirtschaftskammer Fachverband Audiovisions- und Filmindustrie. Ein Forderungskatalog, dessen - möglichst kooperative - Umsetzung die desaströse Situation für heimische Komponisten, Autoren und Interpreten deutlich verbessern und auch dem ORF Impulse in Hinblick auf den "Public Value" und den Kulturauftrag des Unternehmens liefern soll, wird in den nächsten Tagen vorgestellt. "Wir wollen zunächst das Gespräch mit den ORF-Verantwortlichen abwarten", so SOS-Musikland-Mitinitiator Georg Tomandl vom Fachverband der Audiovisions- und Filmindustrie in der Wirtschaftskammer Österreich. "Wir haben sehr konkrete Ziele, die eine rasche Annäherung an den europäischen Standard von durchschnittlich 40 Prozent lokalem Musikanteil im lokalen Radio ermöglichen. Und erstmals bieten eine breite politische Basis, der europäische Erfahrungs- und Vergleichshorizont und massive Unterstützung aus fast allen Bereichen des Musikschaffens eine reelle Umsetzungschance für unser Anliegen." "Das wir übrigens als selbstverständliche, weil gesetzlich verankerte Pflicht des ORF betrachten", so der Sprecher der Initiative www.sos-musikland.at, Hannes Eder. "Derzeit erfüllt der ORF seinen Kulturauftrag nicht." Rückfragehinweis: ~ www.sos-musikland.at FAF Audiovisions- und Filmindustrie WKÖ Georg Tomandl Tel: 0676 3472750 mailto:[email protected] Dr. Werner Müller Tel: 0664 5447258 mailto:[email protected] IFPI Hannes Eder / Thomas Böhm Tel: 01 5356035 mailto:[email protected] KMSfB - Die Kulturgewerkschaft Musiker-Komponisten-AutorenGilde Peter Paul Skrepek Tel: 0664 614 5405 mailto:[email protected] ÖMR ao. Univ.-Prof. Dr. Harald Huber Tel: 0664 4213373 mailto:[email protected] VTMÖ Stephan Dorfmeister Tel: 0664 208 0283 mailto:[email protected] Alexander Hirschenhauser Tel: 0664 256 0600 mailto:[email protected] ~ *** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT *** OTS0187 2008-06-25/12:49 251249 Jun 08

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