OTS0045   15. Mai 2008, 08:57

Deutschland gewinnt alle Altersklassen beim CORDIAL Cup 2008 - BILD


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BILD zu TP/OTS - v.l. Didi Constantini, österreichischer Erfolgscoach und Fußball-Experte, Josef Margreiter, GF der Tirol Werbung, und Matthias Sammer, DFB Sportdirektor und langjähriger, deutscher Nationalspieler, bei der Siegerehrung des CORDIAL Cup 2008 in Kirchberg in Tirol.

Die Nachwuchshoffnungen des SSV Ulm 1846, 1.
FC Nürnberg und 1. FC Kaiserslautern hatten beim CORIDAL Cup 2008,
einem der größten internationalen Jugendfußballturniere, ihre
Konkurrenz im Griff. Matthias Sammer, DFB Sportdirektor, und Didi
Constantini, österreichischer Erfolgstrainer, nahmen die Siegerehrung
der Teams vor. Insgesamt beteiligten sich 125 Mannschaften aus 18
Nationen am CORDIAL Cup. Kirchberg in Tirol bot zum Abschluss den
über 2.000 Spielern mit ihren Trainern und Familien ein
eindrucksvolles Fußballfest.

Im elften Jahr des CORDIAL Cups verzeichnete das international
bekannte Nachwuchsturnier einen neuen Teilnehmerrekord. 125
Mannschaften aus 18 Nationen (Deutschland, Österreich, Schweiz,
Kroatien, Tschechien, Ungarn, Polen, Schweden, Holland, Kanada,
Finnland und erstmals Frankreich, Russland, Dänemark, Griechenland,
Mexiko, Lettland, Estland) haben sich im Tiroler Unterland am
Pfingstwochenende miteinander gemessen. Die Gemeinden Kirchberg,
Reith bei Kitzbühel, St. Johann, Going, Kitzbühel, Westendorf, Brixen
und Kirchdorf, standen als Austragungsorte zur Verfügung.

Matthias Sammer, DFB Sportdirektor und langjähriger, deutscher
Nationalspieler über Jugendfußball und zur Fußball
Europameisterschaft

Matthias Sammer war von der Kulisse beeindruckt und stellte der
österreichischen Nachwuchsarbeit ein gutes Zeugnis aus. "Wir können
in Deutschland viel von der österreichischen Jugendarbeit lernen. In
Österreich gibt es sehr gute, strategische Konzepte und unsere
Kollegen sind uns in der Umsetzung und Organisation einen Schritt
voraus." Deutschland als bevölkerungsreichstes Land Europas habe mehr
Spieler zur Verfügung und es werde vereinzelt gute Nachwuchsarbeit in
den Vereinen betrieben, so Sammer "Aber es wird zu wenig
altersgerecht gefördert und es ist nicht davon auszugehen, dass gute,
junge Spieler später in die Nationalmannschaft aufrücken werden. Wir
müssen nicht nur heute gut sein, sondern auch morgen. Es ist unsere
Aufgabe, die Talente zu fordern und zu fördern. Die Fußball-Elite
braucht eine gut ausgebildete, breite Basis", erklärte Sammer.

Für ihn ist vor allem bei Jugendturnieren wie dem CORDIAL Cup der
sozial- und gesellschaftliche Ansatz von zentraler Bedeutung.
Internationale Großereignisse bleiben den Spielern auch während ihrer
späteren Karriere in guter Erinnerung. Hinsichtlich der Fußball
Europameisterschaft zeigte sich Sammer davon überzeugt, dass
Deutschland viel fußballerisches Potenzial habe, "aber es wird von
der körperlichen Verfassung der Spieler abhängen, ob Deutschland das
Turnier positiv bestreiten kann." Zum EM-Gegner Österreich meinte
Sammer, dass "Österreich sich gut weiterentwickelt hat und die eine
oder andere Überraschung durchaus möglich ist."

Didi Constantini, österreichischer Fußball Experte und Erfolgscoach:
"CORDIAL Cup hat sich zu mehr als einem Nachwuchsturnier entwickelt."

"Als ich heute nach Kirchberg gekommen bin, dachte ich, dass die
Europameisterschaft in Tirol schon begonnen hat", betonte
Constantini. Es sei den Veranstaltern ein "sensationelles" Turnier
gelungen und diese Emotionen sowie Eindrücke werden die knapp 2.000
Spieler nicht mehr vergessen, unabhängig vom Abschneiden der eigenen
Mannschaft. "Dieses Turnier ist aufgrund der Anzahl der Mannschaften
und der Internationalität heute mehr als ein Nachwuchsturnier. Wir
haben bei diesem Turnier viele gute Spieler gesehen. Sie benötigen
für ihre spätere Karriere weiterhin die Unterstützung der Eltern und
sie müssen fit und gesund bleiben, wenn sie den Durchbruch schaffen
wollen", so Constantini. Ein entscheidender Faktor in der
Nachwuchsförderung sind für Constantini die Jugendtrainer.
"Top-Fußballer werden von den Nachwuchstrainern gemacht", stellt
Constantini anlässlich der Siegerehrung zum CORDIAL Cup 2008 fest.

Josef Margreiter, GF Tirol Werbung: "Tirol hat sich von seiner besten
Seite präsentiert."

Josef Margreiter, Geschäftsführer der Tirol Werbung, freut sich
über die gelungene Kombination von Fußball, Jugend und Tourismus:
"Der CORDIAL Cup hat uns einen Vorgeschmack auf die Euphorie und
Begeisterung bei der Fußball Europameisterschaft gegeben. Wenn die
Stimmung in Innsbruck-Tirol so sein wird, wie heute hier in Kirchberg
können wir äußerst zufrieden sein. Tirol hat sich von seiner besten
Seite präsentiert und sich einmal mehr als die alpine Sport- und
Freizeitdestination Nr. 1 positioniert", resümiert Margreiter, der
sich über 13.000 zusätzliche Übernachtungen in den Regionen freuen
darf.

Zahlen, Daten und Fakten zum CORDIAL Cup 2008

Hans Grübler, Organisator des CORDIAL Cup von HG Sport Promotion,
fasst zusammen. "125 Mannschaften aus 18 Nationen sind beim CORDIAL
Cup gegeneinander angetreten. Wir haben mehr als 300 Begegnungen mit
rund 2.000 Jugendlichen an acht Spielstätten ausgetragen. Es waren 32
Schiedsrichter davon 16 aus Deutschland im Einsatz. "Der CORDIAL Cup
hat sich zu einer eigenen Marke entwickelt und der Großteil der
Top-Mannschaften will auch im kommenden Jahr wieder dabei sein",
bestätigt Grübler. Seine nächste Station ist im Sommer ein
Auswahlturnier zum CORDIAL Cup in Ungarn mit derzeit 32 gemeldeten
Mannschaften.

"64 Hotels in den Regionen haben vom CORDIAL Cup profitiert. Mit
13.000 Übernachtungen wurden unsere optimistischen Schätzungen von
10.000 deutlich übertroffen", freut sich Max Salcher, Geschäftsführer
vom TVB Kitzbüheler Alpen Brixental. "Wir haben die Spieler in 3 und
4 Sterne Unterkünfte einquartiert, denn sie spielen wie Profis und
wir wollen sie auch als solche behandeln. Halbpension war Standard
und wir haben den Mannschaften Reisepackages zu einer einheitlichen
Preislage unabhängig von der Unterkunft angeboten", so Salcher. Für
Grübler und ihn war besonders erfreulich, wie viele Familien die
Spieler begleiteten, die Teams aus Ungarn und Kroatien wurden sogar
von einem eigenen Fantross begleitet. "Es ist in Tirol ein
völkerverständigendes Turnier mit Tradition entstanden", so Grübler
und Salcher abschließend.

Die Ergebnisse des CORDIAL Cup 2008

Altersklasse U11
Platz 1: SSV Ulm 1846
Platz 2: FSV Waiblingen
Platz 3: FC Superfund Pasching

Wie die Dänen bei der Fußball EM 1992 sprangen auch die Ulmer
kurzfristig in das Turniergeschehen ein und sicherten sich den Titel
in der Altersklasse U11.

Altersklasse U13
Platz 1: 1. FC Nürnberg (wichtige Rolle)
Platz 2: LAZ Oberösterreich
Platz 3: FC Dingolfing

Der 1. FC Nürnberg verfügt traditionell über eine ausgezeichnete
Nachwuchsarbeit. Die Favoritenrolle teilten sie sich mit den
Österreichern.

Altersklasse U15

   Platz 1: 1. FC Kaiserslautern (Vorjahressieger U15 - TV - bekannt 
            für Top-Nachwuchsspieler)
   Platz 2: Viktoria Pilsen (Tschechien)
   Platz 3: Gornik Zabrze (Polen) - 9 Nationalspieler
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Mit dem 1. FC Kaiserslautern konnte der Vorjahrssieger seinen
Titel verteidigen. Die Konkurrenz war vor allem aus den
osteuropäischen Ländern stark. Gornik Zabrze stellt 9 Spieler für die
Nationalmannschaft Polens.

Zur Eröffnungs-Pressekonferenz
http://www.presse.tirol.at/xxl/de/fachinfo/_id/948418/index.html
Mehr Informationen zum Turnier unter http://www.cordialcup.com

Zusätzliche Fotos vom Spielgeschehen sowie der Eröffnungs- und
Abschlussfeier können bei der Tirol Werbung geordert werden.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
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