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LK Steiermark: Derzeit keine akute Feuerbrand-Gefahr

Heimische Äpfel können mit gutem Gewissen gegessen werden

Wien (OTS) - "Die derzeitige Diskussion um die Feuerbrand-Gefahr
im Obstbau ist eine Phantom-Debatte und wird von unbegründeten Ängsten getragen. Sie ist losgelöst von Fakten und wissenschaftlichen Grundlagen", stellte heute die Landwirtschaftskammer Steiermark in einer Aussendung fest. Tatsache sei, dass es derzeit zu kühl ist, dass der Einsatz von Streptomycin nur im Notfall genehmigt wird und dass die Konsumenten daher mit gutem Gewissen in Äpfel beißen könnten, so die Kammer.

"Derzeit besteht bis zum Wochenende aufgrund der kühlen Witterung keine Feuerbrandgefahr. Außerdem erfolgt ein eventueller Einsatz der von der Agentur für Ernährungssicherheit (AGES) genehmigten streptomycinhältigen Pflanzenschutzmittel nur im äußersten Notfall zur Blütezeit - wenn die Witterungsbedingungen passen (15,7 Grad Durchschnittstemperatur von Tag und Nacht sowie Feuchtigkeit). Der Einsatz darf nur unter strengsten Auflagen und Kontrollen vorgenommen werden. Weiters baut sich dieses streptomycinhältige Mittel innerhalb kurzer Zeit vollkommen ab", stellt die LK Steiermark fest.

Daher gebe es keinen naturwissenschaftlich begründbaren Zusammenhang zwischen einem eventuellen Einsatz während der Blüte und der Erntereifen Früchte. Die Konsumenten könnten mit gutem Gewissen in heimische Äpfel beißen, weil die Frucht nie mit diesem Mittel in Berührung komme und das Pflanzenschutzmittel vollkommen abgebaut sei. Das würden auch zahlreiche Studien beweisen.

"Zum streptomycinhältigen Mittel gegen Feuerbrand gibt es keine Alternative. Der gesamte steirische Obstbau ist von dieser Pflanzenseuche bedroht und könnte im äußersten Fall einen Wirtschaftszweig mit EUR 230 Mio. Wertschöpfung ruinieren. Die steirische Landwirtschaftskammer und die Vertreter der Obstbauern führen mit dem Handel weitere Gespräche, um zu überzeugen, dass steirische Äpfel mit gutem Gewissen gegessen werden können", wird betont.
(Schluss)

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