Bohuslav: Auch zu Jahresende minus 3,2 % Rückgang der Arbeitslosigkeit

Allein 2008 rund 150 Mio. Euro für Beschäftigungsprojekte

St. Pölten (NÖI) - Die erfreuliche Entwicklung am Arbeitsmarkt in Niederösterreich hält auch zu Jahresende mit einem Rückgang der Arbeitslosigkeit von - 3,2 % weiter an, berichtet Landesrätin Petra Bohuslav. Damit waren Ende Dezember 2007 um exakt 1.619 weniger arbeitslos als im Vergleichsmonat des Vorjahres, obwohl die Witterung die Lage diesmal weitaus weniger begünstigt hat. Österreichweit ging die Arbeitslosigkeit um 4,9 % zurück. Besonders erfreulich sei der Rückgang der Jugendarbeitslosigkeit in NÖ mit - 8,4 % oder 695 Jugendlichen. Ein Erfolg, den Bohuslav auf die Schwerpunktsetzung bei der Jugendbeschäftigung zu Jahresbeginn zurückführt. Insgesamt waren in NÖ zu Jahresende damit 48.556 Menschen ohne Job, was Bohuslav auch als Auftrag für 2008 sieht: Die Zahlen bestätigen erneut den positiven Trend seit April 2005, an dem wir aber gemeinsam hart weiterarbeiten müssen.

Das Land NÖ wird gemeinsam mit dem AMS NÖ und den Partnern im Beschäftigungspakt 2008 rund 150 Mio. Euro in Beschäftigungsprojekte investieren, von denen mehr als 50.000 Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher durch verschiedenste Förderungen profitieren werden, kündigt Bohuslav an. Dazu gehören Beschäftigungsinitiativen, Beratungs- und Betreuungseinrichtungen z.B. Frauen- u. Jugendberatungsstellen, ebenso dazu wie Qualifizierungsmaßnahmen und Arbeitsstiftungen. Die Konzentration gilt vor allem den Zielgruppen Frauen, Jugendlichen, Älteren, Langzeitarbeitslosen und Menschen mit besonderen Bedürfnissen.

Ein wesentlicher Beitrag zur Verbesserung der Jugendbeschäftigung ist das NÖ Lehrlingsnetz, das 1.200 Jugendlichen, die im ersten Anlauf nach der Schulpflicht keine Lehrstelle gefunden haben, einen Ausbildungsplatz gesichert hat. 2/3 der Jugendlichen finden so einen fixen Ausbildungsplatz. Die Gesamtkosten von insgesamt 9,4 Mio. Euro übernehmen Land NÖ und AMS NÖ.

Auch die Förderaktion "Job konkret" kann mit bereits mehr als 4.600 erfolgreich vermittelten Personen positiv Bilanz ziehen. Damit haben sich die Anstrengungen für jeden einzelnen Arbeitsplatz gelohnt und insgesamt 1.900 Betriebe haben auf diesem Weg einen passenden Mitarbeiter gefunden, berichtet Bohuslav.

Für Bohuslav ist dieser Erfolg in der Arbeitsmarktpolitik auch Auftrag für die Zukunft: Der gute Berufseinstieg für Jugendliche, die geglückte Rückkehr nach der Karenz sowie Chancen für ältere ArbeitnehmerInnen und gezielte Facharbeiterausbildungen seien die großen Herausforderungen der nahen Zukunft. Auch das Fördermodell "Lehre mit Matura", das mit Jahresbeginn gestartet wurde, soll neue Perspektiven für Jugendliche und auch einen Impuls für den Facharbeitermarkt bringen.

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