Grüne Wien zu Feinstaub: Höchste Zeit für Einführung einer Citymaut

Maresch: Bundeshauptstadt muss Mailänder Vorbild folgen

Wien (OTS) - "Was in Mailand möglich war, dafür ist es auch in Wien höchste Zeit", fordert der Umweltsprecher der Grünen Wien, Rüdiger Maresch die baldige Einführung einer Citymaut. Der motorisierte Individualverkehr in Wien muss drastisch reduziert werden", betont Maresch. Konkret bedeute das eine Reduktion des CO2-Ausstoßes um 50 Prozent und zwar in den nächsten 4 bis 8 Jahren. Das solle eben durch die Einführung einer Citymaut, durch eine flächendeckende Parkraumbewirtschaftung bis zur Vorortelinie und bis zum Wienerberg, und durch Förderung von umweltfreundlicher Mobilität (Fahrradfahren, Fußgänger, Öffis) erreicht werden. Die Stadt müsse sich an internationalen Vorbildern wie Mailand oder New York orientieren, hebt der Grüne Umweltsprecher hervor.

"Die aktuelle VCÖ-Auswertung beinhaltet massive Feinstaubüberschreitungen für 2007 in der Bundeshauptstadt. Umweltpolitik und gesunde Luft sind nach wie vor Fremdworte in der Wiener SPÖ", so seine Kritik. Statt gratis Öffis bei Feinstaubepisoden anzubieten und den Einbau von Partikelfiltern zu fördern, forciere die Wiener SPÖ-Stadtregierung den motorisierten Individualverkehr durch Garagenbau und Lobauautobahn. "Beim Feinstaub hat Umweltstadträtin Sima vollkommen versagt", beurteilt Maresch die erschreckenden Wiener Luftwerte abschließend.

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