Sportstaatssekretär Reinhold Lopatka: Österreichs Jugend im EURO-Fieber

Fessel-GfK-Umfrage unter 12-24-Jährigen zeigt positive EURO-Stimmung

Wien, 2. Jänner 2008 (OTS) - "156 Tage vor Beginn der UEFA EURO 2008 sind Österreichs Jugendliche bereits im EURO-Fieber. 92 Prozent wissen vom Fußballereignis des Jahrhunderts und sind von einem Erfolg der Fußball-Europameisterschaft für Österreich überzeugt. "Österreichs Jugend wird im Juni 2008 sicher vom "EURO-Fieber" erfasst sein und dieses größte Sportfest, dass jemals in Österreich stattgefunden hat, mit Begeisterung feiern", so Sportstaatssekretär Dr. Reinhold Lopatka bei der Präsentation einer Fessel-GfK-Umfrage für das Staatssekretariat für Sport. "Die 12- bis 24-Jährigen wissen, dass es die EURO gibt und sind vor allem davon überzeugt, dass diese Österreich wirtschaftlich und touristisch viel bringen wird." Grundsätzlich ist die Stimmung bei sportlich aktiven Jugendlichen positiver als bei Nichtaktiven. "Allerdings ist das Vertrauen in ein Weiterkommen der Österreichischen Fußballnationalmannschaft begrenzt, 75 Prozent glauben nicht an einen Aufstieg des ÖFB-Teams ins Viertelfinale", so Lopatka. ****

Der positive Zuspruch gerade unter den Jugendlichen sei sehr erfreulich, so der Sportstaatssekretär. Verglichen mit der im Juni 2007 durchgeführten Umfrage sei insgesamt eine klare Steigerung festzustellen: Während vor einem halben Jahr 77 Prozent wussten, dass in Österreich die UEFA EURO 2008TM stattfindet, waren es diesmal bereits 92 Prozent der 12- bis 24-Jährigen. Die größte Steigerung konnte diesbezüglich bei jungen Frauen festgestellt werden: Im Juni 2007 wussten 73 Prozent von der EM, sechs Monate später waren es bereits 90 Prozent der Frauen. Interessant sind auch die Ergebnisse nach der Frage, welche Auswirkungen die EURO auf die Qualität des österreichischen Fußballsports haben wird: 40% der Jugendlichen glauben, dass unsere Kicker nach der EURO besser spielen werden als davor, 26% sind der Meinung, dass die Qualität des österreichischen Fußballs nicht zunehmen wird. Allerdings ist auch hier, verglichen mit der Studie im Juni, eine Verbesserung zu bemerken. Damals stand es 38% zu 30%.

Insgesamt ist die österreichische Jugend noch skeptisch, was die Chancen der eigenen Nationalmannschaft bei der Heim-EM betrifft. Nur 2% rechnen fix mit dem Aufstieg ins Viertelfinale, weitere 15% können sich das "vielleicht" vorstellen, während 33% davon ausgehen, dass Österreich keine Chance auf den Aufstieg hat. 42%, also der Großteil der Befragten, glauben "eher nicht" an den Aufstieg, was aber auch bedeutet, dass ein Weiterkommen des ÖFB nicht grundsätzlich ausgeschlossen wird. Eine weitere wichtige Erkenntnis ist, dass Jugendliche, die sportlich aktiv sind, also zwischen 2 und 7 Mal pro Woche Sport betreiben, was die EURO betrifft, weit optimistischer sind als jene, die keinen Sport betreiben: 50% sind der Meinung, dass die EURO positive Auswirkungen auf das Image der österreichischen Sportler haben wird. Bei den Befragten, die nie Sport machen, waren nur 34% dieser Meinung, eine Mehrheit von 39% ist allerdings der Meinung, dass die EM sich eher schlecht auf das Image unserer Sportlerinnen und Sportler auswirken wird.

Staatssekretär Dr. Reinhold Lopatka zeigt sich erfreut, "dass Österreichs Jugend die EURO derart positiv beurteilt. Diese Stimmung ist nachhaltig zu nutzen, um mehr Jugendliche für sportliche Aktivitäten zu gewinnen." Ein Sonderprojekt für alle Ballsportarten, das vom Bund mit 500.000 Euro gefördert wird, und ein Nachfolgeprojekt zur "Challenge08" für den österreichischen Fußballnachwuchs sollen dazu beitragen. Mit der Initiative "Schule & Sport", für die 2008 zusätzlich 1,8 Millionen Euro zur Verfügung stehen, soll gemeinsam mit Sportvereinen ein breites Angebot an "Sport & Bewegung" in Kindergärten und Schulen gebracht werden.

Die zweite repräsentative Jugendumfrage wurde vom 13. bis zum 17. Dezember 2007 unter 500 Jugendlichen durchgeführt, die erste Befragung vom 20. Juni bis 6. Juli 2007 unter 1.200 Jugendlichen. Neben der EURO wurde das sportliche Engagement der 12- bis 24-Jährigen in Österreich abgefragt.

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