Vilimsky: Traiskirchen-Entwicklung zeigt: Schengen gescheitert - Ostgrenzen sofort wieder dicht machen!

Für ein Europa ohne Grenzen, das in erster Linie den Mächtigen aus Industrie und Wirtschaft diene, müsse die österreichische Bevölkerung die Zeche zahlen

Wien (fpd) - Für FPÖ-Generalsekretär NRAbg. Harald Vilimsky zeigt die dramatische Entwicklung in Traiskirchen, dass die Schengen-Erweiterung gescheitert ist. Die Bundesregierung, insbesondere der Innenminister, habe offensichtlich gegen besseres Wissens die Bevölkerung angelogen, zumal absehbar war, dass noch mehr Kriminalität und Flüchtlinge nach Österreich hineinschwappen werden. ****

Der Ansturm von Asylwerbern, der zu mehr als einer Verdoppelung der Personen im Lager Traiskirchen geführt habe, sei für jeden mit halbwegs offenen Augen absehbar gewesen, ebenso der massive Anstieg der Kriminalität. Selbst der SPÖ-Vizebürgermeister aus Traiskirchen klage mittlerweile laut. Die EU-Euphorie der ÖVP führe Österreich in eine immer größere Problemlage, die nicht akzeptabel sei, kritisierte Vilimsky. Nur dafür, dass die ÖVP für ihre Industriekapitäne eine totale Grenzöffnung ermöglicht habe, zahle nun die österreichische Bevölkerung die Zeche.

Schon bislang sei es so gewesen, dass 60 Prozent der rechtswidrig in Österreich aufhältigen Personen aus Italien gekommen seien. Nun werde nach der Schengen-Erweiterung in Richtung Osten unser Land in einen regelrechten Zangengriff genommen, auch aus dem Osten würde eine Lawine an Asylwerbern hereinschwappen, wobei davon auszugehen sei, dass es sich beim Großteil um Asylbetrüger, also Wirtschaftsflüchtlinge handle.

Vilimsky sprach sich dafür aus, die Ostgrenzen sofort wieder dicht bzw. die Schengen-Erweiterung rückgängig zu machen. Darüber hinaus sollten auch an jenen österreichischen Grenzen, über die bereits jetzt Massen von Illegalen hereinkommen, so etwa aus Italien, zumindest Grenzkontrollen light eingeführt werden. Es sei nicht länger hinzunehmen, dass Österreich von allen Seiten mit Flüchtlingsströmen konfrontiert werde. Die heimischen Kapazitäten seien längst überdehnt, das Europa der offenen Grenzen, das in erster Linie den Mächtigen aus Industrie und Wirtschaft diene, völlig gescheitert. Österreich sei gut beraten, ernsthaft darüber nachzudenken, ob die Mitgliedschaft in dieser EU noch Sinn mache, so Vilimsky.

Rückfragen & Kontakt:

FPÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFW0001