SoHo: Bleiben Lesben und Schwule 2008 weiterhin Bittsteller?

Traschkowitsch: Noch im ersten Halbjahr homosexuelle Paare rechtlich anerkennen

Wien (SK) - Homosexuelle Paare in Österreich warten bereits lange, ihre auf Liebe und Zuneigung begründeten PartnerInnenschaften auch rechtlich anerkennen zu können", sagte Peter Traschkowitsch, geschäftsführender Vorsitzender der SoHo (Sozialdemokratie und Homosexualität), am Dienstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. "In fünf unserer Nachbarländer sind eingetragene PartnerInnenschaften für homosexuelle Paare bereits möglich oder beschlossen. Mit der Einführung eines Rechtsinstituts mit eheähnlichen Rechten und Pflichten für Homosexuelle würde auch für Österreichs Lesben und Schwule endlich 'gleich viel Recht für gleich viel Liebe' gelten!"****

Neben den österreichischen Nachbarländern Deutschland, Schweiz, Slowenien, Tschechien und Ungarn gibt es in Europa 14 weitere Länder, die eingetragene PartnerInnenschaften oder die Ehe für Homosexuelle ermöglichen oder beschlossen haben. Als letztes Land der Welt führte Uruguay diese Möglichkeit trotz Widerstand der katholischen Kirche ein, am 27. Dezember 2007 hat Staatspräsident Tabaré Vázquez das entsprechende Gesetz, das noch im Jänner 2008 in Kraft treten wird, unterzeichnet.

"Justizministerin Maria Berger hat mit dem Entwurf zum Lebenspartnerschaftsgesetz den ersten, wichtigen Schritt geleistet. Die restlichen betroffenen Ministerien müssen nun nachziehen, Österreichs Lesben und Schwule sollen 2008 nicht weiter Bittsteller bleiben. Vor allem die ÖVP ist dabei gefordert, damit ihre eigene 'Perspektive' eines PartnerInnenschaftsgesetzes für homosexuelle Lebensgemeinschaften endlich Wirklichkeit wird!", so Traschkowitsch abschließend.(Schluss) up

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