Wien (OTS) - Die vom ORF geplante Erhöhung der Gebühren wird von Österreichs älteren Generationen abgelehnt: "Es ist nicht einzusehen, warum die Seniorinnen und Senioren die gesamte Pensionserhöhung eines Monats für eine erhöhte ORF-Gebühr zahlen sollten", betonte Dr. Klaus Hecke, Bundesobmann-Stellvertreter des Österreichischen Seniorenbundes: "Ein Durchschnittspensionist muss ohnehin jeden Euro zweimal umdrehen. Es ist unverantwortlich diesen Menschen ohne jegliche Gegenleistung das Geld aus der Tasche zu ziehen."
Der ORF wolle seine finanziellen Nöte auf die Bevölkerung abwälzen, so Hecke: "Es wäre sinnvoller, der ORF würde endlich substanzielle und strukturelle Einsparungen vornehmen." Dazu zeige der ORF aber leider auch weiterhin keinerlei Bereitschaft. Vor allem aber würden die Senioren ohnehin kaum mehr einen Grund für die ORF-Gebühren erkennen können. "Der ORF erfüllt seinen öffentlich-rechtlichen Auftrag nur unzureichend. Für ältere Menschen gibt es überhaupt viel zu wenige Programmangebote", so Hecke. Gerade die Erfüllung des öffentlich-rechtlichen Auftrages ist aber einzige Begründung für das Recht des ORF Gebühren zu verlangen. "Mit welcher Begründung will der ORF den Senioren eine Gebührenerhöhung erklären?", so Hecke abschließend.
Rückfragehinweis: Österreichischer Seniorenbund Mag. Martin Amor Mobil: 0699/10444731
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