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OTS0321   13. Nov. 2007, 17:24

TSCHARNUTTER zu Punkerhütte: Bezirksvorsteher Braun im Liegen umgefallen

Reine Augenauswischerei


Als "reine Augenauswischerei" bezeichnet BZÖ-Wien
Obmann Mag. Michael Tscharnutter die soeben bekannt gewordenen Pläne
zur Errichtung der Punkerhütte im 15. Bezirk. Vor allem die
Ankündigung der Rund-um-die-Uhr Überwachung und der Sozialarbeit in
der Nachbarschaft sind nur leere Worthülsen. "Entweder es kommt ein
Punker-Gefängnis mit Vollzeitbeobachtung, worüber sich die Autonomen
sicher sehr freuen werden, oder es tritt das ein, was die Bevölkerung
befürchtet, nämlich ständig von herumlungernden Punks belästigt zu
werden."

SPÖ-Bezirksvorsteher Braun sei jedenfalls im Liegen umgefallen.
"Braun hat mit seiner Zustimmung zu diesem Projekt einmal mehr
bewiesen, dass er keine Unterstützung für die Bevölkerung ist,
sondern lediglich ein roter Pflichterfüller", so Tscharnutter.

"Insgesamt ist aber festzustellen, dass die Wiener Sozialisten vom
Ernst-Kirchweger-Haus bis zur Punkerhütte ein völlig neues Modell des
aufmüpfigen Menschen schaffen wollen: dem pragmatisierten Autonomen,
der als Vorzeigerevoluzzer am städtischen Tropf hängt. Diese
Vorstellung ist lächerlich und zeigt nur wie abgehoben die
SP-Stadt-Nomenklatura bereits ist", schloss Tscharnutter.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0321 2007-11-13 17:24 131724 Nov 07 BZO0005 0174



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