• 25.10.2007, 08:08:00
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Rezeptgebühren - BZÖ: Faire und solidarische Gestaltung des Selbstbehaltes bei Medikamenten

Wien 2007-10-25 (OTS) - "Die Plan von Gesundheits-Chaos-Ministerin
Andrea Kdolsky die Rezeptgebühren auf zwei Prozent des
Nettoeinkommens zu begrenzen, ist in der Realität nicht nur
Schwachsinn, sondern bringt einen finanziellen wie bürokratischen
Aufwand mit sich, der nur schwer bis kaum administrierbar ist",
kritisierte heute der Gesundheitssprecher des BZÖ
Landtagsabgeordneter Dr. Josef Brunmair, der die zusätzlichen
Verwaltungskosten im mehrstelligen Millionenbereich ansetzt.

"Der Vorschlag des BZÖ, der auch von der oberösterreichischen
Gebietskrankenkasse unterstützt wird, geht in eine ganz andere
Richtung. Menschen mit einem hohen Medikamentenbedarf sollte man
unabhängig vom Einkommen fair und im Sinne der Solidarität behandeln.
Die Grundlage dabei wäre ein Jahreskontingent von 50
Medikamentenpackungen, das grundsätzlich wie bisher
rezeptgebührenpflichtig bleibt. Ab der 51. Medikamentenpackung fällt
die Rezeptgebühr weg, unabhängig vom tatsächlichen Einkommen dieser
chronisch kranken Patientengruppe, bei denen es sich fast
ausschließlich um Menschen im Pensionsalter handelt", schlägt
Brunmair vor.

"Gesundheitsministerin Kdolsky soll sich auf konstruktive Vorschläge
konzentrieren, anstatt sich mit neuen Regelungen, die Millionen Euro
kosten, mehr Bürokratie schaffen und bereits den Keim des Scheitern
in sich tragen, zu beschäftigen. Der Vorschlag des BZÖ ab dem 51.
Medikament keine Rezeptgebühr mehr einzuheben, ist fair und auch in
der Administration praktisch kostenneutral", bekräftigt Brunmair
abschließend.

Rückfragehinweis:
Bündnis Zukunft Österreich (BZÖ)

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | BZO

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