- 30.08.2007, 12:48:34
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FP-Lasar: Pflegebereich im AKH chronisch unterbesetzt!
FPÖ Wien fordert Aufstockung des Pflegepersonals um mindestens 8-10%
Wien (fpd) - Skandalös und unhaltbar seien die derzeitigen
personellen Zustände im Wiener AKH, empört sich der Wiener FPÖ
Gesundheitssprecher, LAbg. David Lasar. Seit langem seien diese
Mängel bereits in mehreren Krankenhäusern bekannt. Daher setzt sich
die FPÖ Wien seit geraumer Zeit für eine Personalaufstockung in den
Wiener Spitälern ein, was von der Wiener SPÖ bislang jedoch blockiert
wurde.
Es wäre durchaus sinnvoll, im Verwaltungswesen des
Gesundheitsbereiches Einsparungen zu treffen. Es darf jedoch unter
keinen Umständen bei Ärzten und Pflegepersonal gespart werden. Die
Krankenanstalt "Sanatorium Hera" ist ohnehin bereits chronisch
unterbelegt, was auch schon der Rechnungshof kritisierte. Hier muss
überlegt werden, in welchen Bereichen man das Sanatorium Hera besser
nützen kann, denn ein halbleeres Krankenhaus kann dem Wiener
Steuerzahler nicht länger zugemutet werden, kritisiert Lasar.
Im AKH müsse das Pflegepersonal um 8-10% Prozent aufgestockt werden,
damit man leerstehende Akutbetten besser nützen kann. Nur so kann
verhindert werden, dass es weiter zu OP-Verschiebungen kommt, die
derzeit an der Tagesordnung stehen. Jene Pflegekräfte, die ihre
Ausbildung vor Kurzem erfolgreich abgeschlossen haben, sollten daher
unverzüglich im Allgemeinen Krankenhaus tätig bzw. eingesetzt werden.
Das AKH als größtes Krankenhaus Wiens müsse all seine Ressourcen auch
nützen können, denn es werde in Zukunft einen noch größeren Andrang
im Bereich der OP’s geben. Da hier viele Spitzenärzte, wie z.B. in
den Bereichen Herzthorax, Orthopädie, Onkologie ( Chemotherapien)
behandeln, können auch die neuesten Operationstechniken angeboten
werden, so Lasar weiter.
Wo Spitzenmedizin und Qualität angeboten werden, steigt auch die Zahl
der Patienten. Daher besteht die FPÖ Wien weiterhin auf ihrer
Forderung, eine Personalaufstockung in den Spitälern Wiens, in denen
Personalengpässe im Pflegebereich vorhanden sind, im Besonderen im
AKH, durchzuführen, so Lasar abschließend. (Schluss) hn
Rückfragehinweis:
Klub der Freiheitlichen
Pressestelle
Tel.: (01) 4000 / 81 798
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