"profil": Widerstand gegen Konzerthaus-Chef Bernhard Kerres

Erste Kündigungen und Beschwerden der Mitarbeiter

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgaben berichtet, regt sich nur einen Monat, nachdem Bernhard Kerres am 1. Juli sein Amt als Chef des Wiener Konzerthauses angetreten hat, im Haus heftiger Widerstand gegen den 40-jährigen Manager. Wichtige Mitarbeiter reichten überraschend die Kündigung ein, andere wandten sich mit Beschwerden schriftlich an Konzerthaus-Präsidentin Theresa Jordis.

"Die Mitarbeiter sind verunsichert, da sie das künstlerische Konzept von Kerres noch nicht kennen. Sie haben Angst, nicht ausreichend eingebunden zu sein", fasst Jordis den Inhalt des Briefes zusammen. "Am 23. August wird es deswegen ein Treffen zwischen Kerres und seinem Führungsteam geben, bei dem er seine Ideen präsentieren wird."

Kerres selbst dementiert gegenüber "profil", von dem Brief zu wissen. "Unruhe ist immer da, wenn es an der Spitze eines Unternehmens zu einem Wechsel kommt. Da muss man sich erst finden", räumt er Anlaufschwierigkeiten ein. Als Schwerpunkte seiner Intendanz nennt Kerres die verstärkte Förderung zeitgenössischer Musik, die Gründung eines neuen zweitägigen Festivals mit "Musik anderer Kulturen" und aktive Anwerbung von Jugendlichen

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