• 02.08.2007, 15:18:38
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Eder: ÖBB-Verkauf steht nicht zur Debatte - bloß Fantasie des Vorstandes

Wien (SK) - Als unsinnig bezeichnete der Vorsitzende des
parlamentarischen Verkehrsausschusses, SPÖ-Verkehrssprecher Kurt
Eder, die Aussagen des ÖBB-Vorstandes Huber, die Bundesbahnen
privatisieren zu wollen. Eine Privatisierung der ÖBB steht nicht zur
Debatte, so Eder, der damit Infrastrukturminister Faymann
unterstützt, der ein derartiges Ansinnen ebenfalls ganz klar ablehnt.
"Der Vorstand soll einmal schauen, dass er ein vernünftig
funktionierendes Unternehmen schafft und soll nicht glauben, sein
Unternehmen sei privatisierungsreif, nachdem die Bilanz aufgrund von
Einmaleffekten etwas besser ausschaut", so Eder. ****

Einzig bei der Rail-Cargo könne man vielleicht in einigen Jahren
darüber nachdenken, sie an die Börse zu bringen. Damit sie aber
börsefit wird, bedürfe es noch sehr vieler Anstrengungen. Derzeit
kann aber davon keine Rede sein. "Huber soll seine
Privatisierungsfantasien besser für sich behalten. Bei den ÖBB gibt
es genug zu tun, wo die gesamte Energie des Vorstandes gefordert
ist", schloss Eder. (Schluss) js/mp

Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Tel.: 01/53427-275,
Löwelstraße 18, 1014 Wien, http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

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