- 02.08.2007, 15:14:30
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GPA-DJP-Proyer zu Rechtsanwaltskammer: Anhebung der Mindestgehälter steht nichts im Wege
GPA-DJP jederzeit zu Verhandlungen bereit
Wien (GPA-DJP/ÖGB) - "Wenn man die Stellungnahme des Präsidenten
des Österreichischen Rechtanwaltskammertages, Benn-Ibler, richtig
interpretiert, dann steht einer raschen Anhebung der
kollektivvertraglichen Mindestgehälter für die Angestellten bei
Rechtsanwälten nichts mehr im Wege", reagiert der stellvertretende
Bundesgeschäftsführer der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck,
Journalismus, Papier (GPA-DJP), Karl Proyer, auf eine Aussendung des
Österreichischen Rechtsanwaltskammertages. ++++
"Wenn es stimmt, dass die Angestellten von Rechtsanwälten
flächendeckend mehr als 1000 Euro monatlich erhalten, so kann eine
Anpassung der kollektivvertraglichen Mindestgehälter ja nur noch ein
reiner Formalakt sein", so Proyer.
Es sei aber leider eine unbestreitbare Tatsache, dass die
Rechtsanwaltskammern auf die Schreiben der zuständigen Gewerkschaft
mit der Aufforderung, Verhandlungen aufzunehmen, bisher nicht
reagiert haben.
Anstatt über die Medien Polemiken auszutauschen, wäre es im Sinne der
betroffenen MitarbeiterInnen angebracht, rasch zu einer Lösung zu
kommen. "Wir sind auch in den Sommermonaten jederzeit zu
Verhandlungen bereit", so der stv. GPA-DJP Bundesgeschäftsführer.
Befremden löste bei Proyer die Äußerung von Benn-Ibler aus,
Kollektivverträge seien für seine Berufsgruppe "entbehrlich". "Gerade
von Rechtsanwälten würde ich mir erwarten, dass sie die
Grundprinzipien von Kollektivverträgen, nämlich Rechtssicherheit und
Konkurrenzschutz, anerkennen", so Proyer abschließend.
ÖGB, 2. August
2007 Nr. 460
Rückfragehinweis:
GPA-DJP Mag. Martin Panholzer Tel.: 05 0301-21511 Mobil: 05 0301-61511 E-Mail: [email protected] http://www.gpa-djp.at
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