• 13.02.2007, 08:17:40
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"Salzburger" Milliwatt-Grenzwert-Empfehlung realisierbar!

PMI-Mobilfunk-Forderungskatalog unverändert!

Wien (OTS) - "Kein Hodenkrebs durch Handys und Schnurlostelefone":
dieses von Dr. Hardell und Kollegen zum Jahreswechsel publizierte
Ergebnis kommentiert der Jurist und Epidemiologe Dr. George Carlo,
der von 1993 bis 1999 Leiter eines 28,5 Milliarden
Dollar-Forschungsprogramms der US-Mobilfunkindustrie war, so:

"Aus vielen Gründen ist dieses Ergebnis sehr wichtig, insbesondere
aber weil:

1. das Ergebnis "kein Hodenkrebs durch Handys" im Einklang steht 
    mit dem, was wir über die biologischen Schädigungsmechanismen 
    durch Radiowellen mit Informationsgehalt wissen.
    Das Melden des Handys bei der Basisstation, um mitzuteilen, wo 
    es sich befindet, ist zu kurz, um die biologischen 
    Schutzmechanismen zu aktivieren, die mit schädlichen 
    biologischen Effekten assoziiert werden. 
    Hätten die Wissenschafter auch bei dieser Studie Effekte 
    gefunden, so hätte dies entweder Zweifel an ihren 
    Untersuchungsmethoden oder an dem, was wir nun über die 
    biologischen Mechanismen wissen, aufgeworfen. 

 2. das vorliegende, negative, Studienergebnis alle bisherigen 
    Hardell-Kritiker Lügen straft, die behauptet hatten, Dr. 
    Hardell’s Studiendesigns wären so angelegt, dass er immer 
    positive Ergebnisse findet."

Biochemische Abwehrmechanismen nach 60 Sekunden:

"Die Probleme entstehen im Wesentlichen dadurch, dass auf der
Hochfrequenz-Welle, dem Mobilfunkstrahl, in Paketen gebündelte
Informationen transportiert werden, was ein zusätzliches Signal
ergibt, das vom Körper nach 60 Sekunden als feindlicher Eindringling
erkannt wird - etwa wie ein Erreger. Daraufhin löst der Körper eine
Reihe von biochemischen
Abwehrmechanismen aus", so Carlo.

Laut Carlos Studien führen 500 Minuten pro Monat am Mobiltelefon
zu einem 2- bis 3-fach erhöhten Risiko, an einem Gehirntumor zu
erkranken, nach 10 Jahren ist das Risiko bereits 15 mal so hoch.
Epidemiologische Studien zeigen, dass 40.000 bis 50.000 neue Fälle
von Augenkrebs direkt auf Mobilfunkgebrauch zurückzuführen sind. Im
Jahr 2010 werden es, bei ca. 3 Milliarden Mobilfunk-Nutzern weltweit,
jährlich 400.000 bis 500.000 Neuerkrankungen sein.

Mobilfunk-Gesundheitsrisiken systematisch verschleiert:

Seit 20 Jahren werden die Mobilfunk-Gesundheitsrisiken von
Industrie und Regierungen systematisch verschleiert, so Carlo, und es
gibt keinen Zweifel darüber, dass die Probleme seit langem bekannt
waren.

Versicherungen und Rückversicherungen schließen seit Jahren die
Deckung von Gesundheitsrisiken durch elektromagnetische Felder aus.

Eine 2002 von Dr. Carlo ins Leben gerufene online-Datenbank, auf
der sich vom Mobilfunk gesundheitlich Beeinträchtigte, wie z.B. auch
Elektrosensible, registrieren können, enthält inzwischen 2,5
Millionen (!) Betroffene (www.safewireless.org).

Seit Jahren unveränderter PMI-Mobilfunk-Forderungskatalog!

Die PMI setzt sich ein für:

- Minimierung der Strahlenexposition bei Handys und bei 
   Basisstationen auf das für das Funktionieren der Technik 
   erforderliche Minimum, samt Nachweis darüber,
 - Bürgerbeteiligung bei der Wahl der Senderstandorte, 
 - online-Information und rund-um-die-Uhr-Überwachung der 
   Handysender-Exposition,
 - Schaffung einer Anlaufstelle für in ihrer Befindlichkeit 
   Betroffene zwecks Abklärung,
 - nationale öffentliche Datenbank,
 - Veröffentlichung der SAR-Werte am Handy-Verkaufspunkt,
 - Werbeverbot  der Handynutzung durch Kinder, Aufklärungspflicht 
   an Schulen. 

   Das Beispiel Feldkirch zeigt, dass das "Salzburger Milliwatt" auch
im UMTS-Zeitalter nicht nur eingehalten, sondern sogar unterschritten

werden kann!

Somit ist die Anpassung der zahnlosen "Mobilfunk-Pakte" Gebot der
Stunde:

Verpflichtung zur drastischen Expositionsminimierung sowohl bei
Sendern als auch bei Handys, SAR-Wert-Angabe am Handy-Verkaufsort
samt Folder zum vorsorglichen Umgang (Beispiel Frankreich) sowie
empfindliche Sanktionen bei Nichteinhaltung.

Rückfragehinweis:

PMI - Eva Marsalek, Tel.+Fax:  02243-87366
   e-mail: [email protected]
   PMI - Mag. Bernhard Carl
   Tel. 0662-622562 / 0662-8072-2025
   www.plattform-mobilfunk-initiativen.at
   
   Die PMI (Plattform Mobilfunk-Initiativen) 
   ist Mitglied des Umweltdachverbandes.
   ZVR-Zahl: 717810421

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | OGN

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