Sozialistische Jugend zu Wählen mit 16: Politzwist im Hause Pröll?

Engelage/Wieland: Der Name Pröll stand bisher für die Ausgrenzung junger Menschen

Wien (OTS) - Skeptisch zeigen sich der Bundesvorsitzende der Sozialistischen Jugend Österreich (SJÖ), Torsten Engelage, und der Landesvorsitzende der Sozialistischen Jugend NÖ (SJ NÖ), Bernhard Wieland, gegenüber den jüngsten Aussagen von Josef Pröll in Richtung pro Wählen mit 16: "Offenbar gibt es einen Politzwist im Hause Pröll, denn vor allem die von Onkel Erwin Pröll geführte VP NÖ fiel bis jetzt durch ihr wiederholtes Nein zu Wählen mit 16 negativ auf".

"Der Name Pröll stand bisher für die Ausgrenzung junger Menschen", so Engelage wörtlich. "Sowohl vor den letzten NÖ Landtagswahlen 2003 als auch vor den letzten NÖ Gemeinderatswahlen 2005 gab es das Bemühen eine Wahlaltersenkung in NÖ zu realisieren. Beide Male scheiterten entsprechende Anträge am Veto der von Erwin Pröll angeführten VP NÖ", ergänzt Wieland.

Abschließend bekräftigt Engelage die langjährige SJ-Forderung nach einer Wahlaltersenkung: "Es geht dabei auch darum, die etablierte Politik mehr zur Rücksichtnahme auf die Sichtweisen und Bedürfnisse junger Menschen zu zwingen und so eine jugendfeindliche Politik, wie sie in den letzten Jahren von der ÖVP zu verantworten ist, zu erschweren."

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