Kräuter: "Rechnungshof hat Gegengeschäftsschmäh bereits enttarnt"

Aichfeld hat keine einzigen Arbeitsplatz als Kompensation

Wien (SK) - SPÖ-Rechnungshofsprecher Günther Kräuter bezeichnet heutige Aussagen eines abgewählten BZÖ-Staatssekretärs zu angeblichen Segnungen von Eurofighter-Gegengeschäften für die heimische Wirtschaft als "einigermaßen dreist". Kräuter gegenüber dem SPÖ-Pressedienst: "Zu den Gegengeschäften hat der Rechnungshof in seinem jüngsten Bericht aufgedeckt, dass der von der Regierung stets behauptete Erfüllungszeitraum überhaupt nicht gilt und die Frist für Geschäfte bis zum St. Nimmerleinstag verlängert werden kann. Außerdem wurde von den Prüfern festgestellt, dass Gegengeschäfte mit dem Grundgeschäft überhaupt nicht im Zusammenhang stehen müssen." Auch das habe die Regierung bei Vertragsabschluss behauptet. ****

Daher wären alle Aussagen zu Gegengeschäften mit "größter Vorsicht" zu genießen. Kräuter: "Was wirklich Sache mit Kompensationen ist, wird sich erst im Untersuchungsausschuss herausstellen, das Thema Gegengeschäfte steht Anfang März auf dem Programm." Vor allem aus Sicht des einzig vorgesehen Eurofighter-Stationierungslandes Steiermark und der Region Aichfeld werden sich viele Fragen nach angeblichen Arbeitsplätzen stellen. (Schluss) js/mp

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