Sternsingeraktion 2007: Klubobmann Molterer macht Sternsingern die "Räuberleiter"

Wien (OTS) - Sternsinger der Pfarre Maria Treu (1080 Wien) haben
am 04.01.2007 den 2. Nationalratspräsidenten Dr. Michael Spindelegger und den ÖVP-Klubobmann Dr. Wilhelm Molterer mit einem königlichen Besuch beehrt.

Die besondere Herausforderung bei diesen Besuchen waren die hohen Parlamentsräumlichkeiten. Beide ÖVP-Granden bewiesen hohe Problemlösungskapazität angesichts der Notwendigkeit, den Segensspruch 20-C+M+B-07 auf Türstöcke von bis zu 4 m Höhe zu schreiben: Dr. Spindelegger organisierte in Blitzeseile eine lange Leiter, Dr. Molterer unterstützte den Sternsinger kurzerhand mit der "Räuberleiter" (beide Aktionen siehe Fotos).

Am Weg vom Nationalratspräsidenten zum ÖVP-Klub hätten sich die Heiligen Drei Könige fast verirrt. Nicht der Stern wies ihnen diesmal den richtigen Weg, sondern ein "Engel" in Gestalt einer hilfreichen ÖVP-Klub-Mitarbeiterin. Im ehrwürdigen Saal des ÖVP-Klubs wurden Caspar, Melchior und Balthasar dann mit Speis und Trank versorgt.

Klubobmann Molterer strich in seinem Statement dann die Bedeutung der Sternsingeraktion heraus: "Ein großes Danke an die Sternsinger:
Ihr schenkt Zeit für andere, und das ist das Wichtigste, was man schenken kann. Die Katholische Jungschar ist beispielgebend für unsere Gesellschaft: Mit der Zeit, die die Sternsinger zur Verfügung stellen, kann notleidenden Menschen in der "Dritten Welt" geholfen werden."

Auch Nationalratspräsident Spindelegger weiß um die Wichtigkeit dieses Einsatzes. Umso mehr, als seine Kinder sich selbst gerade auf die aktuelle Sternsingeraktion vorbereiten.

Mag. Stefan Leitner, Vorsitzender der Katholischen Jungschar, stieß auch mit der Forderung nach kontinuierlicher Erhöhung der staatlichen Entwicklungszusammenarbeit auf offene Ohren:

"Beide Politiker haben uns versichert, dass auch Österreich einen wichtigen Beitrag zur Armutsbekämpfung leisten wird und dass dies noch Verhandlungsgegenstand der Koalition sein würde. Wenn die relevanten PolitikerInnen der künftigen Koalition ihre Zusagen einhalten, dann wird der Stufenplan, die Mittel der Entwicklungszusammenarbeit bis zum Jahr 2015 auf 0,7 % des Bruttonationaleinkommens zu steigern, bald Realität sein."

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