Zukunfts-Check:Österreich 2010 - Plassnik: Aktive Zukunftssicherung

Pröll: In der Breite zuhören und diskutieren

Wien, 4. Jänner 2007 (ÖVP-PD) Im Rahmen der ÖVP-Diskussionsveranstaltung "Zukunfts-Check: Österreich 2010" betonte Außenministerin Dr. Ursula Plassnik, dass es wichtig sei, "die Zukunftssicherung aktiv in die Hand zu nehmen". Landwirtschafts-
und Umweltminister Josef Pröll, der die ÖVP-Perspektivengruppe leitet, verwies darauf, dass die Perspektivengruppe "in der Breite zuhören und diskutieren" werde. Beide Minister gedachten auch ihrer kürzlich verstorbenen Regierungskollegin Liese Prokop. "Sie war eine große Europapolitikerin", so Plassnik und Pröll unterstrich ihre Bedeutung für junge Menschen: "Liese Prokop war immer eine Frau, die extrem viel Mut gemacht hat, die Zukunft zu bewältigen." ****

"Wir haben bei der letzten Nationalratswahl gesehen, dass die ÖVP überdurchschnittlich viel Zustimmung in der jungen Generation gefunden hat - das ist sehr ermutigend", betonte Plassnik in ihrem Eingangsstatement. Das Thema Nachhaltigkeit sei längst nicht mehr nur ein Umweltthema. "Es geht darum, Zukunftssicherung aktiv in die Hand nehmen", so Plassnik, die auf entsprechende Akzente wie Pensions- und Zukunftssicherung in der letzten Legislaturperiode verwies. "Ich bin zuversichtlich, dass die junge Generation gemerkt hat, worum es geht, nämlich darum, rechtzeitig zu handeln."

Außenministerin Plassnik ging in ihrem Eingangsstatement weiters auf die beiden neuen EU-Mitgliedsstaaten Bulgarien und Rumänien ein. Ängsten in der Bevölkerung betreffend die EU-Erweiterung wolle sie begegnen, indem der "Kern des Projektes Europa" in den Vordergrund gerückt werde: "Das Projekt Europa ist ein Friedensprojekt - miteinander in Freiheit gemeinsam die Zukunft gestalten." Bulgarien und Rumänien "haben am Jahreswechsel ihr Comeback in der Europäischen Familie gefeiert" und vervollständigen die Erweiterungsrunde. "Ab jetzt werden wir gemeinsam, gleichberechtigt und Hand in Hand an diesem Europa arbeiten."

"Wir wollen in der Breite zuhören und diskutieren", betonte Landwirtschafts- und Umweltminister Josef Pröll, der die ÖVP-Perspektivengruppe leitet. Zu verschiedenen Themen wie neue Lebenswelten, die moderne Arbeitswelt, die
Generationengerechtigkeit etc. werde die ÖVP-Perspektivengruppe in rund 15 Gruppen mit jungen Politiker/innen und Expert/innen ihre Arbeit aufnehmen. "Wir wollen in der Breite zuhören und diskutieren", so Pröll. Es sei wichtig, den jungen Menschen zuzuhören, um ihre Anliegen in die Politik einfließen zu lassen. Für ihn mache es nicht nur Sinn, Perspektiven für die ÖVP zu machen. "Ich halte es für unabdingbar notwendig für alle Parteien, dass man weg kommt von den Reflexen hin zur Reflexion und sich die Herausforderungen der Zukunft überlegt. Es wird ein spannender Prozess werden und wir wollen auch kontroversielle Diskussionen zulassen."

Unter dem Motto "Welten, Werte und Wege" gehe es in der Zukunftsdiskussion um die Frage: "Wie kommen wir mit unserem Wertekonzept zu den veränderten Lebenswelten?" Neue Antworten seien gefragt, so Pröll weiter. "Ich halte viel davon, die Volkspartei offen zu halten, das war sie auch immer." Ziel sei, mit öffentlichen Veranstaltungen zur Diskussion einzuladen und Ende 2007 zusammenfassend die Themen auf den Tisch legen.

Pröll verwies abschließend auf den 22. Jänner 2007, an dem die ÖVP-Perspektivengruppe in Wien präsentiert wird. Der schwedische Ministerpräsident Fredrik Reinfeldt wird dabei ein Impulsreferat halten und zeigen, "wie er eine konservative Volkspartei zum Sieg geführt hat und welche neuen Dinge anzudenken sind für moderne christlichsoziale Volksparteien".

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