Grüne Innere Stadt: Widerstand gegen Trialto-Brücke

Hasch: "Bau der Trialto-Brücke hat mit Stadtplanung nichts zu tun"

Wien (OTS) - Wenig Freude haben die Grünen beiderseits des Donaukanals mit der Meldung, dass die Finanzierung für das Brückenprojekt "Trialto" gesichert sei. Geht es nach ihnen, seien die Pläne von Michael Satke und Gregor Eichinger zur Überplattung des Donaukanals raschest möglich zu "versenken". "Das ist ein rein kommerzielles Projekt, das mit Stadtplanung nichts zu tun hat", kritisiert Adi Hasch, Klubobmann der Grünen Leopoldstadt. "Hier stiehlt sich die Gemeinde sowohl aus ihrer planerischen wie auch aus ihrer finanziellen Verantwortung für den Donaukanal", so Hasch.

Kritikpunkte der Grünen sind unter anderem, dass das unter den Brücken liegende Areal als Erholungsraum verloren geht, dass es keine überzeugenden Konzepte für die Querung von Kai und Oberer Donaustraße gibt, dass wichtige Verkehrsachsen wie Schwedenplatz, Tabor- oder Praterstraße nicht einbezogen werden und nicht zuletzt die möglichen Folgekosten für Bezirke und Gemeinde.

Patricia Davis, Grüne Bezirksrätin der Inneren Stadt bemängelt: "Das Projekt Trialto ist Public-Private ohne Partnership". Profitierten üblicherweise sowohl private Investoren wie auch die Öffentlichkeit von solchen Partnerschaften, sei der Vorteil hier absolut einseitig:
"Die Errichter bekommen wertvollen innerstädtischen Baugrund geschenkt, die AnrainerInnen verlieren ein wesentliches Naherholungsgebiet und die Gemeinde verzichtet auf wichtige Einnahmen.", so Davis.

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