Auer: Haider will keine Lösung sondern braucht Thema für sich

Klagenfurt (OTS) - Landeshauptmann von Kärnten findet kein Gehör mehr, deshalb müssen die Kärntnerinnen und Kärntner seine unwürdigen Aussagen und Aktionen zur Ortstafelfrage erleiden

"In wenigen Tagen wird es eine neue Bundesregierung geben. Die neue Regierung muss schnellstens eine Lösung der Ortstafelfrage herbei führen", sagt heute der Kärntner Nationalratsabgeordnete Klaus Auer. Jetzt sei auch die SPÖ einmal gefordert, in dieser Frage positiv für Kärnten tätig zu werden. Denn immerhin sei es die SPÖ gewesen, die im letzten Sommer den historischen Konsens verhindert habe.
"Ich fordere die SPÖ auf, diesmal mehr Mut zur Umsetzung des im letzten Sommer ausverhandelten Konsenses zu haben. Damals hat die SPÖ weder an Kärnten noch an die Zukunft gedacht", so Auer.

Wie sehr die Ortstafelfrage nach einer Lösung drängt, würden die jüngsten Entgleisungen des Kärntner Landeshauptmanns und seiner Anhängerschaft zeigen. Auer dazu: "Wir sind von Haider und vor allem von seinem "nackten" Umfeld einiges gewohnt. Aber die BZÖ-Herrschaften übertreffen sich an Entgleisungen immer wieder selbst. Das BZÖ schadet dem Ansehen des Landes und blamiert die Bürgerinnen und Bürger!", ist Auer entrüstet.

Er, Auer, hoffe daher, dass eine neue Bundesregierung sich auch diesbezüglich positiv auf das Land Kärnten auswirke, damit wieder Frieden und Zusammenhalt im Vordergrund stehe und er fügt hinzu: "Es gibt sehr viele wichtige Themen, die auch Kärnten betreffen, die wir angehen und abarbeiten müssen. Der Landeshauptmann von Kärnten wird mit seinen unnützen Aussagen und Handlungen in der Ortstafelfrage kein Gehör mehr finden."

Für Auer bleibe klar: In der Ortstafelfrage liege ein historischer Konsens am Tisch, denn alle Parteien begrüßt und gelobt haben. "Ohne Konsens kann es keine Lösung geben. Die ÖVP hält am vorliegenden Papier vom Sommer 2006 fest", erklärt Auer.

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