Allianz Invest Quarterly 1/2007: Kurvenreich weiter aufwärts

Wien (OTS) - Die Allianz Anlageexperten erwarten für 2007 eine anhaltende Aufwärtsentwicklung an den Aktienmärkten. Die Abkühlung des globalen Wirtschaftswachstums wird dabei zu heftigeren Kursausschlägen führen, der langfristige Mittelzufluss hält jedoch unvermindert an.

Das Börsenjahr 2007 wird die Nerven der Investoren deutlich stärker strapazieren als bislang. Nach der Jahresendrally an den Aktienbörsen orten die Allianz Anlageexperten für Anfang 2007 Spielraum für eine kurzfristige Kurskorrektur, insgesamt sei der Aufwärtstrend intakt. "Wir erwarten zunehmend mehr Kurven auf der Einbahnstraße nach oben", sagte Allianz Chief Investment Officer Martin Bruckner am Donnerstag vor Journalisten, denn ausgehend von den USA verlangsame sich das globale Wirtschaftswachstum: "Es sollte an den Börsen weiter aufwärts gehen, aber mit deutlich größeren Kursausschlägen als bisher."

Besonderes Augenmerk werde auf die Emerging Markets gelegt, weil dort sowohl die Wirtschaften wie auch die Unternehmen stärker als in den entwickelten Ländern wachsen. "Die Emerging Markets sind treibende Kraft und stützen so die Weltwirtschaft", erklärt Bruckner erklärt Bruckner, warum Anleihen und Aktien dieser Region in der aktuellen Asset Allocation hochgestuft wurden. Trotz der schon gesehenen Kursanstiege seien diese Märkte noch immer relativ günstig bewertet - und politische Unsicherheiten wegen Neuwahlen bzw. Regierungsbildungen aktuell als niedrig einzuschätzen.

Während Ölpreis und Inflation für 2007 keine Gefahr darstellen sollten, könnte ein weiter schwächelnder US-Dollar zum Risiko für die europäische Exportwirtschaft werden. "Es spricht kaum etwas für den Dollar", sagte Mag. Martin Maier, Geschäftsführer der Allianz Invest KAG. Der Zinsabstand zwischen den USA und Europa sollte sich im Lauf des Jahres auf etwa 50 Basispunkte verringern. Denn in den USA sei mit ersten Zinssenkungen durch die Notenbank Fed zu rechnen, die Europäische Zentralbank (EZB) hat dagegen weitere Zinsanpassungen nach oben angekündigt. "Ein Vierer vor dem Komma ist durchaus möglich, das wird im kurzen Laufzeitbereich besonders günstige Einstiegsmöglichkeiten ergeben", so Maier. Aktuell gebe er jedoch US-Renten gegenüber europäischen Anleihen noch den Vorzug.

Für die Fondsbranche generell ist Maier weiterhin sehr optimistisch, denn durch die demographische Entwicklung sei mit anhaltend zweistelligen Zuwachsraten zu rechnen. Während im Jahr 2000 lediglich in Europa und Japan der Bevölkerungsanteil der über 60-Jährigen über einem Fünftel lag, wird dies 2025 bereits für die gesamte nördliche Hemisphäre, Australien sowie Teile Südamerikas gelten. "Der Gipfel in der Sparleistung wird erst in ein bis zwei Jahrzehnten erreicht sein", so Maier. Eine Analyse der Allianz hat ergeben, dass sich das Fondsvolumen bei Privaten in Europa bis 2020 gegenüber 2002 vervierfachen wird - und von dann weg sei auch nur ein langsames Abschmelzen durch Auszahlungen zu erwarten. Damit nimmt der Fondsanteil am Privatvermögen relativ und absolut deutlich zu.

Investoren mit langem Anlagehorizont können mit dieser Perspektive also einen höheren Aktienanteil wählen, wie ihn etwa der Dachfonds "Allianz Invest Dynamisch" bietet. Dieser investiert in internationale Aktien- und Rentenfonds der Allianz Gruppe und hat dabei einen Aktienanteil von rund 75 Prozent. In den vergangenen drei Jahren hat er den Anlegern im Durchschnitt einen Wertzuwachs von jährlich mehr als zwölf Prozent gebracht.

Die Allianz Invest KAG ist eingebettet in ein internationales Netzwerk von Analysten und Portfolio-Managern und zählt mit einem Fondsvolumen von über zehn Milliarden Euro zu den vier größten Kapitalanlagegesellschaften in Österreich. Von den 15 von ihr aktiv dem Retail-Publikum angebotenen Fonds sind per Ende November nach dem im Markt anerkannten Standard & Poor’s Star Ranking nicht weniger als acht in der Top-Liga mit vier bzw. sogar fünf Sternen. Bewertet wird dabei die durchschnittliche relative Wertentwicklung und Volatilität, jeweils monatsweise über die letzten 3 Jahre berechnet. Weltweit ist die internationale Allianz Group einer der führenden Finanzdienstleister mit Assets under Management von fast 1,3 Billionen Euro.

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