Bildungszuschuss in Vorarlberg immer beliebter

LH Sausgruber: Mehr als 1360 Anträge genehmigt

Bregenz (VLK) - Seit September 2004 gibt es anstelle der früheren Arbeitnehmerförderung den Bildungszuschuss. Ein erweiterter Förderkreis und mehr Geld - das sind die Vorteile dieses vom Land Vorarlberg in Zusammenarbeit mit Arbeiterkammer und Wirtschaftskammer sowie dem Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit erarbeiteten Konzeptes. "Bisher wurde der Bildungszuschuss schon 1.365 mal genehmigt, die Fördersumme beträgt mehr als 1,36 Millionen Euro. Diese Zahlen unterstreichen die Effizienz des Bildungszuschusses als Förderinstrument", informiert Landeshauptmann Herbert Sausgruber.

"Weiterbildung ist wichtig, weil die wachsenden Teile der Wirtschaft qualifiziertes Personal suchen. Weiterbildung erhöht die Jobchancen", betont LH Sausgruber. Die bildungspolitische Zielsetzung, möglichst vielen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern den Zugang zu Bildungsmaßnahmen besser zu ermöglichen, wurde erreicht."

Organisation

Die Abwicklung des Bildungszuschusses erfolgt über die Arbeiterkammer Vorarlberg, bei der auch die Förderungsanträge einzubringen sind. Die Entscheidung über die Förderungsanträge werden in einer Förderkommission unter Vorsitz des Landes Vorarlberg getroffen. Die Finanzierung erfolgt zu 50 Prozent durch das Land Vorarlberg, die restlichen 50 Prozent teilen sich Arbeiterkammer Vorarlberg, Wirtschaftskammer Vorarlberg und der Bund zu gleichen Teilen.

Bildungszuschuss - nach Förderbereichen aufgegliedert:

  • Bildungskonto: 558 bewilligte Anträge, Gesamtsumme 674.357 Euro
  • Bildungsprämie für Arbeitnehmer: 506 bewilligte Anträge, Gesamtsumme 448.122 Euro
  • Bildungsprämie für Unternehmer: 5 bewilligte Anträge, Gesamtsumme 5.578 Euro
  • Startkapital: 121 bewilligte Anträge, Gesamtsumme 152.255 Euro
  • Wohnzuschuss für Lehrlinge: 175 bewilligte Anträge, Gesamtsumme 86.953 Euro

Informationen über die verschiedenen Förderungsmöglichkeiten gibt es im Internet auf www.bildungszuschuss.at. Dort sind auch die erforderlichen Antragsformulare erhältlich. Weiters wurde eine Telefon-Hotline eingerichtet: 05522/306-4200. Informationsmaterial kann auch per E-Mail angefordert werden: info@bildungszuschuss.at.

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