Obernosterer: Keine scheinheilige Raucher-Diskussion

SPÖ will Rauchen verbieten, aber weiche Drogen freigeben. Wirtschaft gegen generelles Verbot, aber freiwillige Anpassung an die Bedürfnisse der Gäste.

Wien (OTS) - "Der Vorschlag der SPÖ-Gesundheitslandesräte, in Lokalen das Rauchen zu verbieten, ist scheinheilig. Denn die selbe SPÖ will weiche Drogen freigeben", weist heute NR Gabriel Obernosterer hin. Daher sei für ihn die Forderung der SPÖ-Landesräte nicht ernst zu nehmen.

Er selbst halte vom Rauchverbot in Lokalen nichts. "Ich werde mich als Abgeordneter und Mitglied in den Ausschüssen Tourismus und Wirtschaft für die freiwillige Beschränkung der Wirtschaft einsetzen. Denn die Gastronomie und Hotellerie passt sich schon seit jeher an die Bedürfnisse der Gäste an", hält Obernosterer fest. In Beiseln, Pubs, Discos oder Veranstaltungsbereichen sei es nicht denkbar, das Rauchen zu verbieten. "Wo es möglich ist, soll der Wirt nach eigenem Dafürhalten Rauchfrei-Zonen einrichten. Aber Verbote und Strafen tun weder dem Gast noch der Wirtschaft gut. Von der Einschränkung der persönlichen Freiheit halte ich nichts", so Obernosterer.

Wenn wirklich die Gesundheit im Vordergrund steht, dann solle der Staat das Rauchen generell verbieten. "Aber dann auch die Zigaretten-Produktion einstellen", meint Obernosterer.

Rückfragen & Kontakt:

Kärntner Volkspartei
kommunikation@oevpkaernten.at
Tel.: +43 (0463) 5862 DW 14
http://www.oevpkaernten.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | OVK0002