Martinz: Nächste unwürdige Entgleisung

Ortstafelfrage: Landeshauptmann provoziert weiter. Oder kommt jüngste Entgleisung wieder aus dem Landeshauptmann-Umfeld?

Klagenfurt (OTS) - "Einen weiteren Gipfel seiner Entgleisungen hat heute der Landeshauptmann von Kärnten in seiner jüngsten Pressemeldung zu den Ortstafeln und der Predigt seiner Exzellenz, des Bischof von Kärnten, erreicht", sagt heute LR Josef Martinz.

Er, Martinz, hoffe gerade zu, dass die unflätigen Attacken nicht aus der Feder des Landeshauptmannes von Kärnten selbst stammen. "Diese Entgleisungen kommen wohl wieder aus dem überforderten Umfeld von Jörg Haider. Sie sind weder akzeptabel, noch können sie so im Raum stehen gelassen werden", so Martinz. Er fordere von Haider eine entsprechende Entschuldigung und Korrektur. "Heute kann sich Haider nicht mehr hinter den "nackten" Aussagen seines stellvertretenden BZÖ-Obmannes verstecken", erklärt Martinz.

In Erinnerung rufen möchte Martinz, dass es bereits mehrmals einen historischen Konsens in der Kärntner Ortstafelfrage gegeben habe. "Jedes Mal hat Haider den Konsens gelobt. Jedes Mal war es auch Haider, der diesen Konsens mit Füßen trat. Mit diesem Verhalten hat er Raser Vouk und die radikalen Kräfte in der Minderheitenfrage jedes Mal unterstützt", erinnert Martinz.

Er, Martinz, trete nach wie vor für den auf dem Tisch liegenden Konsensvorschlag vom Sommer 2006 ein. "Die SPÖ und Schaunig als Oberverhinderer des historischen Konsens im Vorjahr sind besonders gefordert. Denn den Beschluss für den historischen Konsens im Sommer 2006 haben Gusi und Co verhindert und damit Vouk und Haider neue Munition geliefert", erläutert Martinz.

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