Schock: Falscher Optimismus bei neuen Arbeitslosenzahlen

Wien österreichweit noch immer an letzter Stelle

Wien, 03.01.2007 (FPD) - Vor falschem Optimismus bei den jüngst veröffentlichten Arbeitslosenzahlen warnte heute der Klubobmann der Wiener Freiheitlichen, LAbg GR DDr. Eduard Schock. Alleine in der Bundeshauptstadt sind die Zahlen mit 86.309 Arbeitssuchenden - und davon wiederum 1.252 lehrstellensuchenden Jugendlichen - alarmierend. Von Entspannung kann also gar keine Rede sein, so Schock in einer kurzen Replik.

Anstatt pausenlos über eine Verbesserung am Arbeitsmarkt - durch das Verschieben Arbeitsloser in unzählige Kurse - zu sprechen, sollten die Wiener Rathaussozialisten handeln und ihre Arbeitsmarkt- bzw. Lehrlingspolitik nach den Gegebenheiten des Marktes ausrichten. Besonders alarmierend seien die derzeitigen Arbeitslosenzahlen bei den Frauen in Wien. Mit sinnlosen Aktionen, wie etwa der jüngsten "Frauen-Kampagne" zur "Verweiblichung" von Piktogrammen im öffentlichen Raum, werde den 31.859 arbeitssuchenden Frauen jedoch nicht geholfen sein, so Schock.

Ebenfalls bleibt die Frage offen, ob den Bürgerinnen und Bürgern in dieser Stadt tatsächlich geholfen ist, wenn sie in schlecht bezahlten Teilzeitjobs untergebracht werden und dadurch weiterhin mit einem geringen finanziellen Einkommen ihr immer teurer werdendes Leben beschreiten müssen. Allen voran die Alleinerzieherinnen werden heute oftmals in den "Mc-Jobs" untergebracht, die für das Leben alleine nicht tauglich sind. Der Trend zum "Zweitjob" nach amerikanischen Muster wird daher auch in Wien weiter vorangetrieben. Das kann jedoch nicht in unserem Interesse liegen. Daher sind jetzt nicht beschwichtigende Worte, sondern Mut und Taten gefragt, so Schock abschließend. (Schluß) paw

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