GPA-DJP Jugend: Nein zur Verschlechterung bei der Lehrausbildung

Aufweichung des Kündigungsschutzes schafft keine neuen Ausbildungsplätze

Wien (GPA-DJP) - "Die Aufweichung des Kündigungsschutzes für Lehrlinge ist inakzeptabel und ein weiterer Tiefpunkt der aktuellen Koalitionsverhandlungen", stellt Rene Pfister, Vorsitzender der GPA-DJP Jugend fest. Pfister ist über die geplante Kündigungsmöglichkeit nach dem 1. und 2. Lehrjahr mehr als erzürnt und fordert die Rücknahme dieser Maßnahme. ++++

Es ist erwiesen, dass die Verschlechterungen bei der Lehrausbildung wie z.B. die Verlängerung der Probezeit durch die schwarz-blau-orange Bundesregierung keine neuen Lehrstellen gebracht haben. "In der geplanten großen Koalition scheinen sich die ÖVP und die Arbeitgebervertreter durchgesetzt zu haben und wollen den schwarz-blau-orangen Weg nun weitergehen", kritisiert Pfister, "wir fordern aber bei der Lehrausbildung einen Kurswechsel."

"Der Wegfall des Kündigungsschutzes schafft keine Lehrstellen, sondern führt nur zu einer Verschlechterung der Arbeitsbedingungen für die Betroffenen. Lehrlinge werden zunehmend als billige und austauschbare Hilfskräfte missbraucht. Wir fordern, dass die Qualität der Ausbildung gesichert wird", so Pfister abschließend.

ÖGB, 3. Jänner 2007 Nr. 5

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