Im Straßenverkehr Getötete: Rückgang stärker als erwartet

Eine Fortsetzung der erfolgreichen, zielgerichteten Verkehrssicherheitsarbeit ist auch nach Auslaufen des Verkehrssicherheitsprogramms im Jahr 2010 notwendig

Wien (OTS) - Vor kurzem hat das Kuratorium für Verkehrssicherheit für die Zahl der im Straßenverkehr getöteten Menschen einen Rückgang von 3,6 Prozent prognostiziert. "Es freut uns, dass der Rückgang nach den vorläufigen Zahlen des Bundesministeriums für Inneres mit 5,3 Prozent sogar noch stärker ausgefallen ist", sagt Dr. Othmar Thann, Direktor des Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KfV). "Dass sich die Zahl der Verkehrstoten vor allem in den letzten fünf Jahren so kontinuierlich verringert hat, ist das Ergebnis einer zielgerichteten Verkehrssicherheitsarbeit, die auf dem Österreichischen Verkehrssicherheitsprogramm 2002 basiert." Tatsache ist aber auch, dass das Zwischenziel 2006 von maximal 668 Toten auf Österreichs Straßen nicht erreicht wurde. "Es gibt einige Teilbereiche, die uns große Sorgen bereiten und für die so bald wie möglich Lösungen gefunden werden müssen. Allen voran geht es dabei um die Regelungen für 15-jährige Mopedlenker", appelliert Thann an die nächste Bundesregierung. Auch beim Vormerksystem gebe es Erweiterungs- und Verfeinerungsbedarf. Zudem müsse man schon bald damit anfangen, das Verkehrssicherheitsprogramm, das mit 2010 ausläuft, bis 2020 fortzuschreiben, um die Erfolge sichern zu können.

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