Platter: F5 keine Alternative zum Eurofighter

Bisher wurde noch keine vernünftige Alternative genannt

Wien (OTS) - Verteidigungsminister Günther Platter betont heute in Zusammenhang mit dem Leasing der Schweizer F5-Abfangjäger:"Die Österreichische Position hat sich nicht verändert, es handelt sich bei den F5 um eine Zwischenlösung und nicht mehr. Ich gehe davon aus, dass es sich in der Neuen Zürcher Zeitung um eine verkürzte Darstellung des stellvertretenden Schweizer Luftwaffenchefs, Divisionär Markus Gygax, gehandelt hat.

Für mich zählt die Information aus erster Hand: der Schweizer Verteidigungsminister Samuel Schmid hat stets betont, dass die Schweiz die F5-Jets zurück braucht. Es ist eine absurde Idee, ein altes Flugzeug (Draken) durch ein annähernd gleichaltriges Flugzeug (F5) zu ersetzen. Die Eurofighter werden vertragskonform geliefert und garantieren die Luftraumüberwachung für die nächsten 30 bis 40 Jahre.

Der Schweizer Verteidigungsminister Samuel Schmid hat für Österreich eine temporäre Hilfestellung geleistet. Aber eines ist klar: dass Österreich selbst mit den eigenen Flugzeugen die Luftraumüberwachung wahrnehmen muss. Denn: Neutralität bedeutet nicht nur Rechte zu haben, sondern auch eine Verpflichtung: das bedeutet auch Luftraumüberwachung. Die Schweiz kommt dieser Verpflichtung mit rund 80 Abfangjägern nach, Österreich macht dies künftig mit 18.

Platter stellt sich überdies voll hinter Generalmajor Mag. Erich Wolf: "Generalmajor Wolf ist ein Experte, der höchste internationale Anerkennung genießt", so Platter abschließend.

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