Badner Bahn ist wichtige Nahverkehrsstrecke für Pendler

9 Millionen Fahrgäste im Kalenderjahr 2006

St. Pölten (NLK) - Im Kalenderjahr 2006 konnte die Badner Bahn ihr Passagieraufkommen weiter erhöhen. Zwischen den beiden Endstationen Wien/Oper und Baden/Josefsplatz benutzten rund 9 Millionen Fahrgäste diese Linie, das sind um 3 Prozent mehr als im Jahr davor. Auch in Zukunft sieht man für diese Verbindung viel Potenzial. So haben sich in der SCS in den vergangenen Jahren immer mehr Lokale etabliert, die speziell jüngere Zielgruppen ansprechen. Auch in Baden sorgt eine große Diskothek für rege Besucherströme.

Betrieben wird die 30,4 Kilometer lange Bahnlinie von der Wiener Lokalbahnen AG. Die Bahn verkehrt zwischen Baden und Wiener Neudorf im 15-Minuten-Takt und zwischen Wiener Neudorf und der Oper in Wien im Intervall von 7,5 Minuten. Die Badner Bahn ist die einzige zweigleisige und vollständig elektrifizierte Privatbahn Österreichs. Sie nutzt in Wien zwischen der Oper und dem Schedifkaplatz das Streckennetz der Straßenbahn, die restliche Strecke wird als Eisenbahn auf einer eigenen Bahntrasse geführt.

Bei der Konzessionsverlängerung für die Wiener Lokalbahnen im Jahr 1981 haben der Bund und die Länder Wien und Niederösterreich ein begleitendes Programm für Investitionszuschüsse zur Modernisierung der Badner Bahn vereinbart. Diese Mittel werden zu 40 Prozent vom Bund und zu je 30 Prozent von Wien und Niederösterreich bereitgestellt. Die jährlichen Investitionsraten in der Höhe von 1.671.476 Euro übernehmen der Bund zu 835.738 Euro, das Land Wien zu 474.039 Euro und das Land Niederösterreich zu 361.708 Euro. Zusätzlich entfallen auf das Land Niederösterreich für Triebfahrzeuge, Remisen und Werkstätten jährlich 59.795 Euro. Insgesamt beträgt der NÖ Finanzierungsbeitrag für die Jahre 2004 bis 2008 jährlich 421.503 Euro.

Nähere Informationen: Wiener Lokalbahnen AG, Telefon 01/90 444, www.wlb.at.

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