Arbeitslosigkeit in Wien um 7,1 Prozent gesunken

Guter Abschluss eines positiven Jahres

Wien (OTS) - "Für das AMS Wien war 2006 generell ein gutes Jahr!" Claudia Finster, Leiterin des AMS Wien, bilanziert positiv: "Seit März sind die Arbeitslosenzahlen im Sinken begriffen, die Unternehmer melden uns mehr offene Stellen und die durchschnittliche Dauer der Arbeitslosigkeit wird immer kürzer."

Das AMS Wien verzeichnete auch im Dezember einen kräftigen Rückgang der Arbeitslosigkeit. Diese sank in Wien um 7,1 Prozent. Ende Dezember waren in Wien 86.309 Personen arbeitslos gemeldet, das sind um 6.555 weniger als im Vergleichsmonat des Vorjahres.

Nettoreduktion der Arbeitslosenzahlen Von dieser positiven Veränderung profitierten im Dezember Frauen prozentuell mehr als Männer: Die Zahl der Arbeit suchenden Frauen fiel um 3.066 oder 8,8 Prozent auf insgesamt 31.859, die der Männer um 3.489 oder 6 Prozent auf 54.450. Die Zahl der SchulungsteilnehmerInnen stieg um 2.082 oder 12,6 Prozent auf 18.643 Personen. Dies ergibt eine Nettoreduktion der Arbeitslosenzahl um 4.473 Personen. Auch die Zahl der ausländischen Arbeit Suchenden hat sich verringert: Sie sank um 1.680 oder 6,5 Prozent auf 23.998. Die Zahl der Arbeitslosen bis 25 Jahre sank um 4,2 Prozent auf 11.015. In ganz Österreich sank die Arbeitslosigkeit um 9,2 Prozent.

Langzeitarbeitslosigkeit sinkt weiter Ebenfalls verringert wurden Langzeitarbeitslosigkeit und Vormerkdauer. So fiel die Zahl der Langzeitarbeitslosen gegenüber dem Dezember des Vorjahres um 15,5 Prozent auf nunmehr 2.178 Personen. Die Vormerkdauer sank im Durchschnitt auf 102 Tage, was einem Minus von 12 Tagen gleich kommt.

Steigerung bei offenen Stellen Ende Dezember verfügte das AMS Wien über insgesamt 4.457 offene Stellen, damit um 729 oder 19,6 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Zahl der dem AMS Wien gemeldeten offenen Lehrstellen sank im Jahresvergleich um 112 auf 238 Stellen. Gesunken ist aber auch die Zahl der Lehrstellen suchenden Jugendlichen. Sie lag Ende Dezember bei 1.252, das ist ein Minus von 191 Personen oder 13,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

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