Gusenbauer vom Tod Teddy Kolleks "tief betroffen"

Wien (SK) - Tief betroffen vom Ableben des ehemaligen Jerusalemer Bürgermeisters Teddy Kollek zeigte sich SPÖ-Parteivorsitzender Alfred Gusenbauer nach Bekanntwerden der Todesnachricht. "Teddy Kollek war ein herausragender politischer Mensch, ein kritischer Geist und eine Persönlichkeit, die sich stets um das Zusammenleben und das friedliche Nebeneinander der verschiedenen Religionen bemüht hat", so Gusenbauer am Dienstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Sein 28jähriges Wirken als Bürgermeister der Stadt Jerusalem war davon geprägt, dass "seine" Stadt Jerusalem für all ihre Einwohner und für die Menschen auf der ganzen Welt ein Ort der Verständigung, der Koexistenz und des gegenseitigen Respekts sein sollte. "Er hat das Ohr bei den Bürgern gehabt, deshalb war er auch ein so außerordentlich beliebter Jerusalemer Bürgermeister", so Gusenbauer.

Als großer Humanist stand Kollek für Glaubwürdigkeit, Solidarität und Gerechtigkeit, betonte der SPÖ-Vorsitzende, der auch auf Kolleks zahlreiche Ehrungen und Auszeichnungen verwies, so die Ernennung zum Ehrendoktor der Universität Wien im Jahre 1993 und - anlässlich seines 90. Geburtstages - zum Ehrenbürger der Stadt Wien im Mai 2001.

"Für unsere und für alle nachfolgenden Generationen wird Kollek stets als mahnendes Gewissen in Erinnerung bleiben - und als großes Vorbild für alle Menschen, ihre Verantwortung gegenüber der Geschichte wahrzunehmen", so Gusenbauer. "Sein Tod wird eine schmerzhafte Lücke hinterlassen. Unser Mitgefühl gehört jetzt seiner Familie." (Schluss) js

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