Kärntner Personenkomitee bereits voll am EM-Ball 2008

LH Haider und LHStv. Dörfler wollen Fußball-EM touristisch und wirtschaftlich nutzen

Klagenfurt (LPD) - Bei der Fußball-EM 2008 will sich Kärnten als echter Veranstaltungs-Europameister präsentieren. Bereits im Vorfeld will man mit einer Reihe von Veranstaltungen im In- und Ausland positive Stimmung für das drittgrößte Sportereignis der Welt machen. Dazu wurde heute, Montag, pünktlich am Neujahrstag, ein Komitee aus Kärntner Persönlichkeiten gegründet.

Initiator Landeshauptmann Jörg Haider will, dass Kärnten aus der EM 2008 das Maximum an positivem Nutzen ziehen kann. Es gelte, die Begeisterung und Unterstützung für das Sportereignis im eigenen Land zu fördern sowie den touristischen und sportlichen Nutzen zu optimieren. Laut Haider will man auch die "senza confini"-Idee von der grenzüberschreitenden Bewerbung für die Olympischen Spiele 2006 aufgreifen. Mit dem früheren St. Veiter Bezirkshauptmann Dieter Kalt sowie den Sportlegenden Franz Klammer und Dieter Janz sind auch die drei führenden "senza confini"-Werber im Kernteam des EM-Personenkomitees. Ebenfalls darin vertreten sind Claudia Haider und ORF-Landesdirektor Willy Haslitzer. Verstärkt soll das Komitee durch Persönlichkeiten aus u.a. Medien, Wirtschaft, Sport, Kirche oder Bildung werden.

Tourismusreferent LHStv. Gerhard Dörfler ging auf die Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland ein, die sich als wahrer Sportmotor erwiesen und auch die enge Beziehung zwischen Sport und Wirtschaft aufgezeigt habe. Unter dem Motto "Wir sind Europameister" soll die EM 2008 auch touristisch optimal genutzt werden. So will Dörfler u.a. auf dem wichtigen deutschen Markt eine "Kundenrückholaktion" starten. Weiters verwies er auf die bereits messbaren Erfolge aus der Werbepartnerschaft mit der Weltmeistermannschaft Italien.

Personenkomiteevorsitzender Dieter Kalt betonte, wie wichtig es sei, dass bei einer Großveranstaltung auch das Umfeld funktioniere. Es gehe nicht darum, einfach zwei Spiele in Kärnten abzuhalten, sondern man müsse aus der EM eine Veranstaltung für Kärnten und Klagenfurt machen. Das Komitee wolle das Land und die Bevölkerung für die EM sensibilisieren, damit "alle von Herzen mitmachen". Kalt rief dazu auf, dabei gemeinsam vorzugehen. Gegenseitiger Kritik und Eifersüchteleien erteilte er eine Absage. Die Menschen müssten sich in das Projekt EM 2008 eingebunden fühlen und auch selbst Initiativen setzen. Besonders wichtig sei die Unterstützung durch die heimischen Medien.

Als großartig und sensationell bezeichnete die Austragung der EM 2008 der Bürgermeister der "Hostcity" Klagenfurt, Harald Scheucher. Das in Bau befindliche EM-Stadion wird für ihn das schönste bei der ganzen EM sein. Für die Eröffnung des Stadions im September 2007 kündigte Scheucher ein großes Turnier mit internationalen Spitzenmannschaften an.

Dass die EM junge Leute motivieren und ihnen zeigen wird, dass man über den Sport etwas erreichen kann, meint Schikaiser Franz Klammer. Für ihn ist nicht nur die Vermarktung der EM im Vorfeld, sondern auch im Nachhinein wichtig. Er kündigte die Teilnahme mehrerer erfolgreicher Kärntner Sportler im Personenkomitee an.

Für den evangelischen Superintendenten Manfred Sauer ist Fußball ein Gleichnis für Teamgeist und Miteinander. Er sagte, dass bei der WM in Deutschland die beiden großen Kirchen sehr erfolgreich Seelsorge und Gottesdienste für die Fans angeboten haben. Damit habe man auch der Hooligangewalt entgegensteuern können. Bei der EM in Kärnten wolle man sich gemeinsam mit der katholischen Kirche ebenfalls in diese Richtung einbringen.

(S E R V I C E: Zu dieser Presseaussendung stehen honorarfreie Fotos in Druckqualität auf www.ktn.gv.at zum Download zur Verfügung. Fotohinweis: LPD/Bodner)
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