Karas: EU-Beitritt Rumäniens und Bulgariens ist gut für Österreich

Auch Euro-Beitritt Sloweniens stärkt Österreichs Wirtschaft

Brüssel/Wien, 1. Januar 2007 (ÖVP-PD) "Als Österreicher freuen wir uns auf den EU-Beitritt von Rumänien und Bulgarien ebenso wie über die Einführung des Euro in unserem Nachbarland Slowenien. Dies alles sind positive Ereignisse, speziell für Österreich. Sie stärken unsere Wirtschaft und schaffen zusätzliche Arbeitsplätze", sagte heute der ÖVP-Delegationsleiter im Europäischen Parlament und Vizepräsident der EVP-ED Fraktion, Mag. Othmar Karas. "Die EVP-ED Fraktion und die ÖVP-Delegation heißen die neuen Mitglieder herzlich willkommen. Selbstverständlich werden wir weiterhin konsequent auf die Einhaltung der europäischen Regeln und Werte achten und die die Anwendung der vorgesehenen
Sicherheitsmechanismen einfordern, sollte dies notwendig sein", so Karas weiter. ****

Rumänien und Bulgarien seien für Österreich sehr wichtige Wirtschaftsfaktoren, ihr EU-Beitritt ist daher auch im Interesse
der österreichischen Wirtschaft. "Zwischen Österreich und Rumänien sowie Bulgarien bestehen ausgezeichnete politische und wirtschaftliche Beziehungen. Unsere heimischen Betriebe haben im Jahr 2005 750 Mio. Euro in Bulgarien und 1,5 Milliarden Euro in Rumänien investiert, Österreich hat Waren im Wert von 1,4 Milliarden Euro allein nach Rumänien exportiert, nach Bulgarien waren es immerhin 450 Millionen Euro", betonte Karas: "Rumänien und Bulgarien sorgen damit für Wirtschaftswachstum und mehr Arbeitsplätze in unserem Land selbst."

Der Beitritt beider Länder ist aus Sicht Österreich also richtig, dennoch ist sowohl in Rumänien als auch in Bulgarien noch einiges an Reformen zu erledigen. Sowohl in Fragen der inneren Sicherheit, der Korruptionsbekämpfung als auch der korrekten Abwicklung und Verwaltung der EU-Finanzhilfen sind Verbesserungen notwendig. "Das alles ist aber aufholbar. Vor allem aber hat die EU selbst strikte Schutzklauseln und Übergangsfristen festgelegt, um Probleme nach einem Beitritt zu vermeiden", unterstrich der ÖVP-Delegationsleiter. "Unsere Sicherheit ist damit ebenso gewährleistet wie die Arbeitsplätze in unserem Land. Rumänien und Bulgarien sind ab jetzt Vollmitglied der Union, sie müssen sich an unsere Regeln halten und unterliegen einem noch stärkeren Reformzwang als bisher."

In Bezug auf den Euro-Beitritt Sloweniens wies Karas auf den Umstand hin, dass der Euro nach dem Dollar die zweitgrößte Weltwährung und in den letzten fünf Jahren immer stabiler gewesen sei als der Schilling oder die DM je waren. "Die Beseitigung der Wechselkurskosten erhöht Wachstum und Beschäftigung. Sie macht österreichische Waren wettbewerbsfähiger. Der Euro ist damit ein nicht wegzudenkender Teil unseres Exporterfolges, er stärkt den Binnenmarkt als Heimatmarkt und ist die richtige Antwort auf die Globalisierung", betonte Karas. "Für Slowenien galten und gelten dieselben strengen Regeln wie für alle anderen Mitgliedsländer. Slowenien ist als erstes der neuen Mitgliedstaaten euroreif geworden. Als Nachbarland können wir von diesem Umstand nur profitieren. Alles in allem sind die drei Erweiterungen der Europäischen Union eine Fortsetzung der Erfolgsgeschichte EU - und ein guter Auftakt für ein erfolgreiches europäisches Jahr 2007", sagte Karas abschließend.

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