Bleckmann: "Ankauf von Klimt-Bildern wäre unverantwortlich gewesen"

Wien (OTS) - Im Zuge einer Dringlichen Anfrage der SPÖ an Bundesministerin Gehrer, warf die BZÖ Wissenschaftssprecherin Abg. Dr. Magda Bleckmann der SPÖ heute ein Vorgehen vor, das einer Denunziation gleiche. "Im Gegensatz zu ihren Behauptungen, wird in diesem Bereich sehr gut gearbeitet", sagte Bleckmann.

"Wir stehen dazu, dass wir nicht bereit waren, mehr als 250 Millionen Euro für die Klimt-Bilder zu bezahlen. Das wäre unverantwortlich gewesen, nicht zuletzt den vielen Kunstschaffenden und Nachwuchskünstlern gegenüber, die keine Möglickeiten haben von öffentlichen Geldern in dieser Form zu profitieren", sagte Bleckmann. Es sei ja mit den Erben verhandelt worden, um diese Bilder doch noch in Österreich halten zu können, aber mit jeder Verhandlung sei der Preis für die Bilder gestiegen.

"Sie fragen heute auch, warum nichts unternommen wurde, um die Folgen des drohenden EuGH-Urteils betreffend den Zugang ausländischer Studenten an österreichischen Universitäten abzuwenden? Sie wissen ganz genau, dass wir bereits am nächsten Tag hier im Parlament eine neue Regelung beschlossen haben", sagte die Wissenschaftssprecherin. Hier sei den Universitäten die Möglichkeit gegeben worden, in ihrer Autonomie zu handeln. "Wir arbeiten auch jetzt gerade an einer Regelung, damit österreichische Studenten nicht benachteiligt werden", so Bleckmann weiter. "Die jetzige Situation an den Medizin-Unis ist jedenfalls unhaltbar und wir werden auch hier rasch eine Lösung auf den Tisch legen", sagte Bleckmann abschließend.

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