Partik-Pablè: Sondersitzung absolut entbehrlich

"Es geht Ihnen nur darum, Gehrer anzupatzen"

Wien (OTS) - Partik-Pablè: Sondersitzung absolut entbehrlich
"Es geht Ihnen nur darum, Gehrer anzupatzen"

Schützenhilfe für die Haltung von Ministerin Elisabeth Gehrer kam in der heutigen Nationalrats-Sondersitzung zur Kulturpolitik aus dem Freiheitlichen Parlamentsklub. Kultursprecherin Helene Partik-Pablè verteidigte die Ministerin. Die von der SPÖ beantragte Sondersitzung sei absolut entbehrlich. Alle angeprangerten Missstände seien im Parlament bereits mehrmals anlässlich Budgets, RH-Bericht, Dringlicher Anfragen behandelt worden, meinte Partik-Pablè. "Sie kochen immer wieder dasselbe auf, aber es geht Ihnen nur darum, Gehrer anzupatzen".

Bis in die 90er Jahre habe die SPÖ die Verantwortung für das Kunsthistorische Museum getragen. Sozialdemokratische Kultur-Minister hätten das Museum "verlottern" lassen. Viele Bereiche, unter anderem die gesamte Ägypten-Sammlung, seien ein "Tageslicht-Museum" gewesen, übte Partik-Pablè heftige Kritik. Die SPÖ hat in ihrer Dringlichen Anfrage hauptsächlich die Sicherheitsbedingungen im Kunsthistorischen Museum vor dem Diebstahl der Saliera angeprangert.

Man wisse, dass es Missstände im Kunsthistorischen Museum gegeben habe und wahrscheinlich auch noch gebe. Ein Großteil der vom Rechnungshof aufgelisteten Kritikpunkte sei aber bereits behoben worden. Der Rechnungshof habe 24 Missstände aufgezeigt, 19 davon seien sofort behoben worden. Das sollte die Opposition auch anerkennen. Partik-Pablè bekannte zwar, ebenfalls Vorbehalte gegen Seipel zu haben: Dies sei aber alles schon diskutiert worden."

Erst unter ÖVP-Ressortführung habe es Gelder für die Museen gegeben und konnten wichtige Sanierungen in Angriff genommen werden. Im Jahr 2001 sei in der ORF-Sendereihe "Modern Times" unter dem damaligen Chefredakteur Broukal die Sicherheitsanlage im Kunsthistorischen Museum als vorbildlich präsentiert worden.

Sie sei froh und finde es auch nicht als Blamage, dass Österreich die Klimt-Bilder nicht zurückkaufen werde, sagte die Kultursprecherin des Freiheitlichen Parlamentsklubs Abg. Helene Partik-Pablè abschließend.

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