Kadenbach: VP-Ignoranz für Rekordarbeitslosigkeit in NÖ verantwortlich

Anstieg um +5,6% auf knapp 60.000 Arbeitslose ist absolut und relativ der höchste in Österreich - ÖVP NÖ gelangt immer mehr in Erklärungsnot für verfehlte Arbeitsmarktpolitik

St. Pölten (SPI) - "Mit einem Anstieg um 5,6% auf knapp 60.000 Arbeitslose im Jänner erreicht die Arbeitslosigkeit in Niederösterreich ein verheerendes Rekordhoch. Auch im Bundesländervergleich bedeutet das sowohl in absoluten Zahlen als auch in relativen Zuwächsen den größten Anstieg", zeigte sich Landesgeschäftsführerin LAbg. Karin Kadenbach anlässlich der heute veröffentlichten Arbeitsmarktdaten erschüttert. Bundesweit sind 326.747 Menschen arbeitslos gemeldet, wobei jene 53.632 Arbeitssuchenden, die sich auf Schulung befinden, noch nicht berücksichtigt sind. "Seit dem Jahr 2000 ist die Arbeitslosenzahl in Österreich um 75.165 gewachsen - Schüssel und die ÖVP haben somit einen Anstieg der Arbeitslosigkeit von 24,6% zu verantworten", stellt Kadenbach fest.

"Bundeskanzler Schüssel und sein zuständiger Minister Bartenstein zeigen keinerlei ernsthafte Anstrengungen um Wachstum und Kaufkraft zu stärken. Nur mit einer zielgerichteten Wirtschafts- und Steuerpolitik kann wieder wachsende Beschäftigung statt wachsender Arbeitslosigkeit erreicht werden", wirft die Landesgeschäftsführerin der Bundesregierung vor.

Erfreulich ist, dass erstmals wieder die Lehrlingszahlen, wenn auch nur durch unglaubliche Förderungen durch den Steuerzahler, steigen. Hier haben Niederösterreichs Sozialdemokraten ja bereits im Jahr 2002 mit ihrem Antrag zur Schaffung eines Lehrlingsausbildungsfonds einen Vorstoß gemacht. Ziel ist es, einen Lastenausgleich zwischen jenen Betrieben zu schaffen, die Lehrlinge ausbilden und jenen, die nicht ausbilden. Der Antrag wurde vom NÖ Landtag beschlossen.

In Richtung ÖVP NÖ äußert sich Karin Kadenbach sehr kritisch: "Der von der ÖVP propagierte Wirtschaftsmotor im Osten (NÖ) läuft in die falsche Richtung solange er am laufenden Band Arbeitslose produziert. Die ÖVP liegt falsch wenn sie glaubt, dass mit scheinheiligen Reden und Punschausschank in Gemeinden soziale Wärme und Arbeitsplätze entstehen!"

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