Gründung der NÖ Gesundheitsplattform

Steuerung und Planung des NÖ Gesundheitswesens aus einer Hand

St. Pölten (OTS) - Am 2. Februar 2006 fand im Landhaus in St. Pölten die konstituierende Sitzung der neuen Gesundheitsplattform statt. NÖGKK-Obmann KR Gerhard Hutter: "Damit soll erstmalig eine einheitliche Planung und Steuerung für das NÖ Gesundheitswesen erreicht werden." Künftig sitzen alle Verantwortlichen in der Gesundheitsplattform an einem "Tisch": Die Sozialversicherungsträger ebenso wie das Land und der Bund, die Ärztekammer und Patientenvertretung, die Interessenvertretungen der Städte und Gemeinden sowie die Rechtsträger der Krankenhäuser.

Diese grundlegende Neuorganisation des NÖ Gesundheitswesens bedingt eine enge Zusammenarbeit zwischen den Verantwortlichen von Land und Sozialversicherung. Gemeinsames Ziel: ein hochwertiges, reibungslos funktionierendes und weiterhin finanzierbares Gesundheitswesen in Niederösterreich.

Durch diese gemeinsame Planung und Steuerung soll die bisher sektoral getrennte Gesundheitsversorgung zwischen Spitalsbereich und niedergelassenem Bereich an den Nahtstellen verbessert werden. Eine gemeinsame Versorgungsplanung soll Versorgungslücken schließen und Überversorgung abbauen. Durch gemeinsame Reformpoolprojekte soll die Effizienz gesteigert und Sparpotenziale ausgeschöpft werden. Wichtigste Voraussetzung: Es darf für die Patienten in keinem Fall zu einer Verschlechterung kommen.

Für Obmann Hutter birgt der künftige gemeinsame Weg daher großes Potenzial. "Die Gesundheitsplattform räumt für die Sozialversicherung die Möglichkeit ein, künftig auch in anderen Bereichen wie dem Spitalsbereich mehr Einblick zu haben und mitzugestalten. Bereits bisher haben wir für das Spitalswesen viel Geld zur Verfügung gestellt - jedoch überhaupt nicht mitreden können."

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