Familienforschung in Österreich muss langfristig abgesichert werden

Brigitte Cizek scheidet aus der ÖIF-Geschäftsführung aus

Wien (OTS) - "Der wissenschaftliche Stellenwert des Österreichischen Instituts für Familienforschung (ÖIF) soll durch eine Einbindung in die Universität Wien adäquat ausgewiesen werden", stellte Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Mazal als Präsident bei der ÖIF-Generalversammlung gestern fest. Die derzeit laufenden Verhandlungen zwischen dem Familienministerium, der Universität Wien und dem ÖIF sind in der Zielgeraden. Mit der Weiterentwicklung des ÖIF von einem Verein zum universitären Drittmittelprojekt soll die wissenschaftliche Substanz und die organisatorische Struktur nachhaltig gefestigt werden. Das engagierte und hochqualifizierte ÖIF-Team wird von der Universität Wien übernommen. Damit wird das Spektrum der universitären Forschung in Österreich um einen zukunftsweisenden Wissenschaftszweig erweitert. Erstmals ist es auch gelungen, die Finanzierung des ÖIF in einem Bundesgesetz abzusichern.

Die bisherige ÖIF-Geschäftsführerin und Kinderpsychologin Dr. Brigitte Cizek scheidet mit Ende Februar auf eigenen Wunsch aus dem ÖIF aus. "Ich bedaure das Ausscheiden von Frau Dr. Cizek und bedanke mich für ihr langjähriges Engagement für das ÖIF. Ich wünsche ihr für ihre neue berufliche Herausforderung alles Gute!", so der ÖIF-Präsident Prof. Wolfgang Mazal.

"Für das ÖIF erwarte ich mir durch die Angliederung an die Uni Wien für die Zukunft eine langfristige Absicherung, eine Vergrößerung des wissenschaftlichen Aktionsradius und vor allem ein Ende des tagespolitischen Hickhacks um die Familienforschung", meinte Prof. Mazal abschließend.

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