BO Amann verlangt Einführung des Luxemburger Modells in Österreich!

Lösung im EU-Mehrwertsteuerstreit kommt für viele insolvente KMU´s zu spät!

Wien (OTS/RFW) - Der reduzierter Mehrwertsteuersatz bleibt bis
2010 und wird als großer Erfolg des österreichischen EU-Ratsvorsitz verkauft. Peinlich sei nur, dass die Möglichkeit an einem EU-Pilotprojekt teilzunehmen schon seit 2000 bestehe, dies aber vom Finanzminister, der nun als Held gefeiert wird, bisher immer abgelehnt wurde, so der Bundesobmann des RFW und Wirtschaftsprecher der Freiheitlichen im Vorarlberger Landtag, KO Ing. Fritz Amann, in einer ersten Reaktion.

Amann dazu: "Die Verlängerung der niedrigeren Mehrwertsteuersätze bis 2010 ist eine Chance und sollte unbedingt genutzt werden. Am effektivsten wäre dabei die Umsetzung des Luxemburger Modell, denn mit der reduzierten MwSt. auf 10% für private Bauherrn (Endverbraucher) könnte man die Bauwirtschaft richtig ankurbeln sowie die Schwarzarbeit eindämmen. Das wäre die richtige Antwort auf die Versäumnisse der Bundesregierung und nicht die Minimalforderung der WKÖ nach Reduzierung der MwSt. bei Dienstleistungen wie Fensterputzen oder kleineren Reparaturen."

Statt sich feiern zu lassen, soll man sofort handeln und an diesem Pilotprojekt teilnehmen. In Sachen Luxemburger Modell haben Schüssel, Gorbach und Grasser zwar immer heftig die Trommeln gerührt, passiert ist aber nichts. Als "Ankündigungskaiser aber Umsetzungszwerge haben sie für unsere Wirtschaft eine riesige Chance verpasst. Viele insolvent gewordene KMU´s im Handwerk müssen sich wegen der nun überführten Untätigkeit der Herren Schüssel, Gorbach und Grasser um ihre Existenz betrogen fühlen. Das Versäumnis bzw. das Versagen der Bundesregierung in Sachen Entlastung der Konsumenten als Mittel gegen die Schattenwirtschaft müsse nun durch rasches Handeln im Sinne aller Österreicher/innen endlich zu einem guten Ende geführt werden, so der RFW-Bundesobmann abschließend. (Ende)mb

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