Hoscher: SPÖ fordert Insolvenzabsicherung für Reiseveranstalter

Regierung ignoriert Probleme der Tourismusbranche

Wien (SK) - Als "weitere Nagelprobe für die Regierung" bezeichnete SPÖ-Tourismus- und Freizeitwirtschaftssprecher Dietmar Hoscher Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst die von der SPÖ im Rahmen der heutigen NR-Sondersitzung eingebrachte Forderung nach einer Insolvenzabsicherung für Reiseveranstalter. "Minister Bartenstein bekannte sich Ende November im Wirtschaftsausschuss dazu, für eine Lösung zu sorgen. Er ist diese bis zum heutigen Tag schuldig geblieben. Die Regierung ignoriert die Probleme der Tourismusbranche einfach", so Hoscher. ****

Zum Hintergrund: Beide Insolvenzversicherer für Reiseveranstalter seien aus dem Geschäft ausgestiegen, was zu erheblichen Unsicherheiten für die betroffenen Unternehmen, vornehmlich KMU, die Kunden und letztlich über die Staatshaftung für die Republik führe. Es gebe mindestens 100 Unternehmen, die nun aus wirtschaftlichen Gründen keine Bankgarantien erhalten. "Wie zu hören ist, sind Gespräche zur Lösung des Problems zwischen Wirtschafts- und Finanzministerium bereits gescheitert. Das darf aber nicht dazu führen, dass für die betroffenen Unternehmen nun gar nichts getan wird", so Hoscher. Aus diesem Grund bringe die SPÖ heute sowohl einen Entschließungsantrag, als auch eine parlamentarische Anfrage an Minister Bartenstein zum Thema ein, so Hoscher abschließend. (Schluss) cs/mp

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