Grünewald: Zuschlag für Gugging dürfte nach Rückzug Zeilingers zum Fiasko werden

Ohne geistige Väter des Projekts ist Elite-Uni wohl zum Scheitern verurteilt

Wien (OTS) - "Der Zuschlag der Bundesregierung für den Standort Gugging war wohl ein Gefallen an Landeshauptmann Pröll. Nun, nach dem Ausstieg der geistigen Väter des Projekts, Anton Zeilinger, und Peter Schuster sowie Arnold Schmidt droht, diese Gefälligkeit zu einem Fiasko von Schüssel, Pröll und Gehrer zu werden. Ohne die geistigen Väter mit ihren Verbindungen wird aus dem Projekt Elite-Uni in Gugging wohl nichts werden", so Kurt Grünewald, Wissenschaftssprecher der Grünen.

Grünewald kritisiert auch den gesamten Vorgang schwer. Es sei zugesagt worden, dass das ganze Verfahren inklusive Standortentscheidung völlig transparent geführt werde und dass die Gutachten den Universitäten und allen Parlamentsparteien zur Kenntnis gebracht werden. "Von all dem kann nicht die Rede sein. Die Regierung hat einsam, ohne Konsens entschieden und steht jetzt wohl vor einem Scherbenhaufen", so Grünewald. So wäre es insgesamt besser gewesen, die Gelder in die Unis zu investieren anstatt in fragwürdige Prestigeobjekte auf der Grünen Wiese.

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