VP-Ekici: Integrationsstadtplan gut gemeint, aber schlecht umgesetzt

Wien (VP-Klub) - "Der heute präsentierte Integrationsstadtplan ist eher ein Integrationsirrgarten denn ein Wegweiser. Die Initiative ist gut gemeint, aber leider schlecht umgesetzt", so LAbg. Sirvan Ekici, Integrationssprecherin der ÖVP Wien, zum heute von SP-Stadträtin Wehsely präsentierten Stadtplan für Migrantinnen und Migranten. Mankos sind nicht nur inhaltliche Lücken, sondern auch eine gewisse Unübersichtlichkeit und keine durchgehende Übersetzung.

So wurden beispielsweise die Wochentage oder Sprachangaben nicht übersetzt, ebenso wie beim Frauennotruf oder bei der Notruf-Beratung. Auch beim Plan der Wiener Linien wurden die Zeichen nur auf Deutsch erklärt. Die Integrationssprecherin sieht angesichts dieser Umsetzungsfehler keine große Hilfestellung: "Für Migrantinnen und Migranten, deren Deutschkenntnisse noch nicht fortgeschritten sind ist dieser Plan keine optimale Hilfe sondern mehr ein Werbegag der Stadt Wien."

Integrationsrelevante Informationen müssen kurz, präzise, übersichtlich und zu hundert Prozent in mehreren Sprachen übersetzt werden. Relevante Details nicht zu übersetzen, zeugt nicht von großem Verständnis einer nachhaltigen Integrationspolitik. "Ich fordere die Stadt Wien auf, endlich ein Integrationskonzept zu erstellen, die Integrationsmaßnahmen für die nächsten Jahre auszuarbeiten und im Sinne der Migrantinnen und Migranten auch umzusetzen", schließt die VP-Integrationssprecherin.

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